Ja – das war überraschend, aber für den Onkel – denke ich – besser, da er im Heim dement war. Die Tante war sehr makaber plötzlich an einem Tag, zum Grillen. Wir standen mit dem ganzen Essen vor der Tür….Das war schräg
Ja, das war echt schräg. Die Notärzte und Bestatter waren da und wir standen mit unserem Grillgut rum…Und als wir den Kühlschrank geleert haben, kam ich mir vor wie so ein Leichenfledderer.
Demenz ist echt fies. Ich denke es war wirklich besser.
Da bin ich gedanklich heute ganz bei dir. Meine Oma mütterlicherseits sagte mal zu mir, dass ein geliebter Mensch erst dann wirklich von und gegangen ist, wenn keiner mehr an ihn denkt. Das fand ich immer eine sehr schöne und tröstliche Aussage, die ich schon oft zitiert habe. Ich bewahre die Erinnerung an geliebte Menschen in meinem Herzen.
Ich brauche auch keinen Friedhof dafür, sondern bin in Gedanken bei den Menschen (und Tieren), die ich verloren habe. Ich habe meine Oma mütterlicherseits leider nie kennengelernt, da sie früh starb, aber durch Fotos und die Berichte meiner Mutter ist sie mir trotzdem nahe. Meinen 4. Roman widme ich daher auch ihr und ihrem Leben.
Ich mag Friedhöre und gehe dort gern spazieren zumal man dort oft sehr schöne Fotomotive findet. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich auf einem Friedhof jemals unwohl gefühlt hätte – im Gegenteil.
Dass man zum Trauern einen Ort benötigt kann ich gut nachvollziehen. Bei mir ist das nicht so, aber ich bin dennoch froh, dass ich, wenn mir danach ist, das Grab meiner Mutter besuchen kann. Mein Vater wurde auf eigenen Wunsch anonym beerdigt.
Es ist schön zu lesen, dass du so ein gutes und inniges Verhältnis zu deiner Mutter hast. Das ist leider nicht selbstverständlich. Und noch schöner finde ich es, dass du deinen nächsten Roman deiner Mama widmen willst. Darüber wird sie sicher sehr gerührt sein.
Ich gehe auch gern auf Friedhöfen spazieren, brauche aber nicht zwingend ein Grab zum Trauern. Als Ort finde ich sie besonders, es ist meist ruhig, es gibt sehr schöne Motive für Fotos. Als Kind habe ich gegenüber vom Friedhof gewohnt und er war Teil unseres Alltags. Auch mit dem Hund bin ich viel dort Gassi gegangen.
Die Geschichte widme ich meiner Großmutter und meiner Mutter, denn sie sind indirekt ein Teil davon. Natürlich wird das Ganze in Fiktion verpackt, es geht aber halt um das Thema, wie Frauen verschiedener Generationen lebten und leben.
Da bin ich auch bei dir. Dieses Jahr sind Tante und kurz danach Onkel gegangen.
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Das ist sehr traurig und es tut mir sehr leid für dich. ❤️
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Danke. War am Samstag schon ungewohnt, dass sie am Geburtstag von meinem Vater nicht dabei waren.
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Das glaube ich. Und dann noch alle beide so kurz nacheinander… 😔
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Ja – das war überraschend, aber für den Onkel – denke ich – besser, da er im Heim dement war. Die Tante war sehr makaber plötzlich an einem Tag, zum Grillen. Wir standen mit dem ganzen Essen vor der Tür….Das war schräg
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Stimmt, jetzt erinnere ich mich. Das war wirklich makaber… Für deinen Onkel war es wohl wirklich das Beste. Demenz ist so fies…
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Ja, das war echt schräg. Die Notärzte und Bestatter waren da und wir standen mit unserem Grillgut rum…Und als wir den Kühlschrank geleert haben, kam ich mir vor wie so ein Leichenfledderer.
Demenz ist echt fies. Ich denke es war wirklich besser.
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Echt heftig…
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Ja – wie aus einer schlechten Komödie…
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Da bin ich gedanklich heute ganz bei dir. Meine Oma mütterlicherseits sagte mal zu mir, dass ein geliebter Mensch erst dann wirklich von und gegangen ist, wenn keiner mehr an ihn denkt. Das fand ich immer eine sehr schöne und tröstliche Aussage, die ich schon oft zitiert habe. Ich bewahre die Erinnerung an geliebte Menschen in meinem Herzen.
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Ich brauche auch keinen Friedhof dafür, sondern bin in Gedanken bei den Menschen (und Tieren), die ich verloren habe. Ich habe meine Oma mütterlicherseits leider nie kennengelernt, da sie früh starb, aber durch Fotos und die Berichte meiner Mutter ist sie mir trotzdem nahe. Meinen 4. Roman widme ich daher auch ihr und ihrem Leben.
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Ich mag Friedhöre und gehe dort gern spazieren zumal man dort oft sehr schöne Fotomotive findet. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich auf einem Friedhof jemals unwohl gefühlt hätte – im Gegenteil.
Dass man zum Trauern einen Ort benötigt kann ich gut nachvollziehen. Bei mir ist das nicht so, aber ich bin dennoch froh, dass ich, wenn mir danach ist, das Grab meiner Mutter besuchen kann. Mein Vater wurde auf eigenen Wunsch anonym beerdigt.
Es ist schön zu lesen, dass du so ein gutes und inniges Verhältnis zu deiner Mutter hast. Das ist leider nicht selbstverständlich. Und noch schöner finde ich es, dass du deinen nächsten Roman deiner Mama widmen willst. Darüber wird sie sicher sehr gerührt sein.
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Ich gehe auch gern auf Friedhöfen spazieren, brauche aber nicht zwingend ein Grab zum Trauern. Als Ort finde ich sie besonders, es ist meist ruhig, es gibt sehr schöne Motive für Fotos. Als Kind habe ich gegenüber vom Friedhof gewohnt und er war Teil unseres Alltags. Auch mit dem Hund bin ich viel dort Gassi gegangen.
Die Geschichte widme ich meiner Großmutter und meiner Mutter, denn sie sind indirekt ein Teil davon. Natürlich wird das Ganze in Fiktion verpackt, es geht aber halt um das Thema, wie Frauen verschiedener Generationen lebten und leben.
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