Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Voriges Wochenende war das Wetter genauso, dass ich endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe, die Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden zu besuchen. Im Ticket inbegriffen war der Besuch in der Gemäldegalerie, im Mathematisch-Physikalischen Salon und in der Porzellansammlung – so viel Kultur für nur 10 €. Eins vorab: es ist schon sehr anstrengend, diese drei Museen an einem Tag zu besuchen, aber ich wollte das volle Programm. 🙂

 

Fangen wir also mit der Gemäldegalerie an. Die zwei anderen Museen bekommen demnächst einen Beitrag.

 

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Sehr beruhigend! 🙂

 

Eigentlich sprechen die Bilder für sich. Eine kleine Auswahl zeige ich hier in der Diaschau.

 

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Derzeit wird noch der Westflügel der Gemäldegalerie umgebaut, so dass momentan „nur“ knapp die Hälfte der Gemälde gezeigt wird. Aber diese Menge an wundervollen Gemälden ist schon beeindruckend genug. Die Wiedereröffnung der kompletten Galerie ist für 2018 geplant.

 

Der kunstinteressierte Besucher kann Bilder aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bewundern, darunter von bekannten Malern wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Correggio, Lucas Cranach d. J., El Greco, Jan Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens, Johannes Vermeer u. v. m.

 

Natürlich zieht es viele Besucher zu den bekanntesten Gemälden:

 

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„Die Sixtinische Madonna“ von Raffael

 

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Der berühmte Canaletto-Blick von Bernardo Bellotto (Canaletto)

 

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„Das Schokoladenmädchen“ von Jean-Étienne Liotard

 

Ich kann euch einen Besuch in der Gemäldegalerie Alte Meister wärmstens empfehlen.  Die Sammlung ist liebevoll zusammengestellt und man bekommt einen guten Überblick über die Leistungen der Maler in den jeweiligen Jahrhunderten. Die Beleuchtung ist sehr gut, nur bei den mit Glas geschützten Bildern kommt es manchmal zu unangenehmen Spiegelungen.

 

Nähere Informationen zu dem Museum erhaltet ihr hier: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

 

Zeitreise mit „Dirty Dancing“

Hach, war das schöööön …

 

Dirty Dancing

 

Unzählige Male habe ich „Dirty Dancing“ nun schon gesehen. Das erste Mal muss ich so 12 oder 13 gewesen sein und habe ihn mit meiner besten Freundin verschlungen. Danach wollten wir unbedingt so tanzen können und einen Mann wie Patrick Swayze kennenlernen. Es ist weder das eine noch das andere geworden, aber der Film steht immer noch hoch im Kurs und die Musik sowieso.

 

Umso erfreuter war ich, als ich erfuhr, dass das Cinemaxx in meiner Nähe den Film zu seinem 30. Geburtstag zeigen würde. Nichts wie hin. Das haben sich auch etliche andere Fans (vor allem natürlich weibliche) gedacht. Ein paar Mädels waren sogar stilecht im 60er-Jahre-Outfit gekommen, sehr schick. Am schönsten war der gemeinschaftliche Seufzer, der wohl allen weiblichen Kinobesuchern an diesem Abend über die Lippen kam, als Patrick Swayze das erste Mal die Kinoleinwand betrat. Applaus gab es live beim gemeinsamen Abschlusstanz.

 

„Mein Baby gehört zu mir!“ Der Film mag zwar 30 Jahre alt sein, aber er ist immer noch sehenswert, ein echter Klassiker halt. Die Musik geht mir gerade durch den Kopf und ich werde wohl in den nächsten Tagen das ein oder andere Lied des Soundtracks abspielen.

„I’ve had the time of my life“ – und ich hatte einen hervorragenden Kinoabend. Eine echte Zeitreise …

Text und Foto: Susanne Sommerfeld

Thankee sai, Mr. King – „Es“ kehrt zurück auf die Leinwand

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Voller Hoffnung, dass die langersehnte Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“ mit den hochgesteckten Erwartungen mithalten kann, waren Uta und ich am Freitag im Kino. Im Vorfeld hatte ich mir einige Wochen zuvor noch die Verfilmung von 1990 zu Gemüte geführt. Ich weiß nicht, ob es Zufall oder Absicht ist, dass 27 Jahre nach der Fernsehverfilmung die Kinofassung erscheint. Es kehrt jedenfalls „fristgerecht“ zurück.

 

 

Es Shirt

Susanne im Fan-T-Shirt 🙂

 

Was folgte nun? 135 Minuten voller Spannung und Grusel, nicht zuletzt dank des furchterregenden Clowns Pennywise, wunderbar gespielt von Bill Skarsgård. Beeindruckt hat uns auch die schauspielerische Leistung des „Clubs der Verlierer“, sieben Freunde, die trotz ihrer Angst zusammenhalten und Es bekämpfen. Diese Freundschaft wird immer wieder hart auf die Probe gestellt, aber im Kampf gegen das Böse raufen sich die sechs Jungs und ein Mädchen zusammen. Nur gemeinsam sind sie in der Lage, Es in die Enge zu treiben.

 

Was uns auch gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man das Buch vorab nicht gelesen haben musste, um dem Verlauf der Geschichte folgen zu können. Uta kannte Stephen Kings Vorlage nicht, im Gegensatz zu mir, die das Buch bereits als Teenager verschlungen hat und voriges Jahr erneut im Original gelesen hat. Ich war sehr erfreut, dass sich die Drehbuchautoren größtenteils an das Original gehalten haben.

 

Die 135 Minuten waren eine gute Filmlänge. Der Film brauchte diese Zeit, aber es war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Trotz allen Horrors war, wie auch im Original, noch immer Platz für ein paar Späße. Immerhin sind die furchtlosen Sieben noch immer Kinder.

 

Im Frühjahr 2019 – zum Glück keine 27 Jahre später – wird wohl der zweite Teil folgen, in dem sich die Erwachsenen in Derry wiedertreffen, um Es endgültig zu besiegen. Uta und ich können es jetzt schon kaum erwarten, den „Club der Verlierer“ wiederzusehen und ihm beim großen Kampf die Daumen zu drücken.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld und Uta Wentzke

 

 

Der Dunkle Turm – Der Film

Dunkler Turm

 

Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm.

Und ich bin heute Abend dem Ruf der Verfilmung gefolgt und habe mir den Streifen angeschaut. Zuerst wollten vorab mehrere schlechte Kritiken meine Vorfreude trüben, aber gerade deshalb wollte ich den Film sofort am Tag des Erscheinens anschauen. Ich muss sagen: ich habe es nicht bereut.

Die ersten 6 Monate des Jahres 2017 habe ich damit verbracht, die 7 Bände des „Dunklen Turms“ von Stephen King zu lesen und mir war klar, dass kein 95 Minuten langer Film diesen Umfang darstellen wird können.

Vieles Bekanntes hat man im Film sehen können und auch etliche Zitate wurden 1:1 übernommen. Etliches hat natürlich auch gefehlt, allem voran mein geliebter Billy-Bumbler Oy. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Serie und er darf mitspielen. 🙂

 

Die Schauspieler waren gut ausgewählt. Matthew McConaughey hat einen ausgezeichneten Mann in Schwarz verkörpert und auch Idris Elba als Revolvermann hat überzeugt, obwohl er dem Revolvermann im Buch überhaupt nicht ähnelt. Jake Chambers, gespielt von Tom Taylor, war ebenfalls sehr überzeugend.

 

Es war ein actionreicher Film, der einige Ecken von Mid-World und unserer Welt sowie den Dunklen Turm angerissen hat, aber es hätte gut und gerne mehr sein können. Der Film hätte sicher auch 2 oder 2,5 Stunden vertragen können. Stephen King hat eine riesige Vorlage für einen fantasiereichen Film (bzw. eine Serie) geliefert – ich wünsche mir einen Regisseur, der daraus noch mehr macht.

 

T-Shirt Dunkler Turm

Mein Fan-T-Shirt 🙂

Fazit: Ich gebe dem Film 4 von 5 Sternen. Den einen Stern ziehe ich ab, weil ich die Bücher gelesen habe und das Potential einfach nicht ausgeschöpft wurde. Alles in allem war es aber ein unterhaltsamer Film, der einem die „Dunkle Turm“-Saga noch näher bringt.

 

Lange Tage und angenehme Nächte wünsche ich euch. 🙂

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

 

Die Schöne und das Biest – Das Musical

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Am Donnerstag war es endlich soweit. In der Semperoper in Dresden wurde das Musical „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt. Ich gebe zu, es war mein erster Musical-Besuch und ich hatte keine Ahnung, wie so eine Aufführung in der Semperoper wirken würde.

 

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Das Musical wurde vom Budapester Operetten- und Musicaltheater inszeniert und aufgeführt. Die Originalmusik sowie die für das Musical notwendige musikalische Überarbeitung stammt von Alan Menken. Gesungen wurde auf Deutsch.

 

Zuerst einmal kann ich sagen: die Semperoper überzeugt auch bei Musicals. Die Aufführung war einfach sensationell. Sowohl die Musiker als auch die Sänger haben eine unglaubliche Leistung erbracht und das ausverkaufte Haus zum Staunen gebracht. Dafür wurden sie nach jedem Lied und am Ende mit Applaus und Jubelrufen belohnt. Das Bühnenbild und die Inszenierung waren wunderbar und sehr fantasiereich. Abwechselnd und ohne Umbauarbeiten, dank Drehbühne, wechselten die Bilder vom Dorf über einen dunklen Wald bis hin zum prunkvollen Schloss, in dem das Biest hauste.

 

Mit viel Witz, aber auch viel Romantik, wurde die Geschichte des verfluchten Prinzen und seiner Erlösung durch die Liebe der schönen Belle erzählt. Die Kostüme waren ebenfalls sehr beeindruckend, besonders natürlich die des verwandelten Schlosspersonals. Da wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

 

Insgesamt kann ich also nur Gutes über diese Musical-Inszenierung sagen und einen Besuch in der Semperoper wärmstens empfehlen (natürlich nicht nur Musicals). Im September bin ich wieder in diesem ehrwürdigen Opernhaus und werde mir „La Traviata“ zu Gemüte führen.

 

Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder, aber aus dem 4. Rang und bei der Beleuchtung war leider nicht mehr herauszuholen.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Devil’s Ground

Meine lieben Leserinnen und Leser,

meine dritte und vorerst letzte Kurzgeschichte ist nun bei Amazon als E-Book erhältlich. Es hat ein wenig gedauert, aber da ich zeitgleich mit dem Schreiben meines ersten Romans beschäftigt war bzw. noch immer bin, ging es einfach nicht schneller.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

 

Beautiful photo of cat looking out of wooden board. Vintage grun

 

Paul freut sich auf die Ferienreise durch seine Heimat. Endlich einmal Abwechslung in seinem sonst so routinierten Alltagsleben als Lehrer. Doch mit der Besichtigung der Geisterstadt Devil‘s Ground nimmt die Reise eine ungeahnte Wendung.

Als E-Book bei Amazon erhältlich

Tipp für Kreative: Made by you

„Made by you“, das steht für das sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit erfreuende Selbstbemalen von Keramikgegenständen. Von Tasse über Teller bis hin zu niedlichen Tierfiguren ist alles dabei. Wer noch ein nettes Geschenk für die Freundin oder die Mutter braucht und gern etwas Individuelles verschenken möchte, ist hier genau richtig aufgehoben.

In Dresden gibt es zwei Filialen und auch in anderen Städten ist Made by you bereits vertreten. Eine Voranmeldung ist besonders am Wochenende nötig, da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist.

Für das Bemalen solltet ihr ca. 2 Stunden Zeit einplanen. Die Mitarbeiterinnen beraten euch gern beim Anwenden verschiedener Maltechniken, z. B. mit Seifenblasen. Etwas Geduld ist dann noch gefragt, aber nach spätestens einer Woche kann man sein glasiertes und gebranntes Kunstwerk dann abholen.

Nähere Informationen erhaltet ihr hier: Made by you – Dresden.

Das sind meine „Werke“:

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Ausflugstipp: Leipzig

Das schöne Frühlingswetter hat mich am Samstag nach Leipzig gelockt. Nein, nicht zur Buchmesse, sondern zum Stadtbummel. Für alle, die diese wunderschöne Stadt noch nicht kennen, folgen hier ein paar Impressionen. Übrigens ist die Innenstadt sehr gut vom Hauptbahnhof zu erlaufen.

Wie ihr seht, fühlen sich sogar Graureiher dort wohl. Die Aufnahme entstand in der Nähe des Hauptbahnhofes, in einer kleinen Parkanlage hinter der Oper.

Die Musik spielt in Leipzig eine wichtige Rolle. Hier lebten und wirkten z. B. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Gustav Mahler und Clara und Robert Schumann. So zieht sich das Thema Musik auch durch die ganze Stadt:

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Gewandhaus Leipzig

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Oper Leipzig

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Straßenmusiker mit Dudelsack und Trommel

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Musikgruppe „Stilbruch“

 

Im Musikviertel der Stadt, wo sich auch die Hochschule für Musik befindet, gibt es viele schöne Bauwerke und Villen sowie den Johannapark und den Clara-Zetkin-Park.

 

Leipzig ist auch bekannt für seine Passagen, z. B. die Mädlerpassage und Speck’s Hof, die allein architektonisch schon ein Hingucker sind. In der Mädlerpassage befindet sich auch „Auerbachs Keller“, eine durch Goethes „Faust“-Dichtung weltberühmt gewordene Gaststätte.

Ich möchte noch einmal zum Thema Musik zurückkommen, nämlich zu Johann Sebastian Bach. Bach ist mein absoluter Lieblingskomponist und da ich seit einigen Jahren Klavier lerne, komme ich auch dort nicht an ihm vorbei. Bach war Kantor in der Thomaskirche von 1723 bis 1750.

Unten in der Diashow seht ihr Bilder der Thomaskirche von außen und innen sowie Bachs Grab in der Kirche. Sein Denkmal steht vor der Thomaskirche und schräg gegenüber gibt das kleine, aber gut sortierte Bachmuseum. Einen Besuch kann ich jedem Interessierten nur empfehlen. Anlässlich Bachs 332. Geburtstag war der Eintritt gestern sogar frei.

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Einen Besuch im Riquet-Haus kann ich euch auch empfehlen. Die beiden Elefantenköpfe über dem Eingang waren das Markenzeichen der Firma Riquet & Co., welche u. a. mit Schokoladenprodukten aus eigener Herstellung handelte. Im Erdgeschoss befindet sich ein normales Café und im ersten Obergeschoss ein Wiener Café. Leider habe ich dort gestern keinen Platz bekommen. Am Wochenende ist das Café natürlich immer sehr voll.

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Allzu schnell war der Tag auch schon wieder vorbei und ich musste zum Hauptbahnhof zurück. Dort wurde übrigens 1997 ein Einkaufszentrum auf 3 Ebenen mit über 140 Geschäften eröffnet.

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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen und ihr habt Lust bekommen, Leipzig mal einen Besuch abzustatten.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben,

lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen, aber derzeit stecke ich – Susanne Sommerfeld – bis über beide Ohren in der Erstellung eines Covers für meine neueste Kurzgeschichte, „Devil’s Ground“, die nächste Woche endlich erscheinen soll, und in der Überarbeitung meines ersten Romans. Daher kommt der Blog derzeit etwas zu kurz.

Da aber auch ich mal an die frische Luft muss, habe ich mal wieder meine geliebte Galloway-Herde bei Niesky (Sachsen) besucht. Diese schottische Rinderrasse sieht den schottischen Hochlandrindern sehr ähnlich, hat aber keine Hörner. Es sind schon beeindruckend große Tiere und ich würde mir nicht wagen, die Weide zu betreten.

Die Familie, die diese Rinder züchtet, macht dies nur für den Eigenbedarf. Die Tiere führen ein artgerechtes Leben mitten im schönen Seengebiet bei Niesky. Ein paar hundert Meter weiter konnten wir jede Menge Graugänse und Kraniche sowie anderes Wassergeflügel beobachten. Leider waren diese Tiere etwas zu weit weg für meine Handykamera, daher gibt es heute nur Bilder von den Galloways.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Bob, der Streuner – Der Film

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

gerade komme ich aus dem Kino und bin noch ganz ergriffen. Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem hübschen roten Kater namens Bob, der den drogenabhängigen Straßenmusiker James auf seinem Weg raus aus der Sucht begleitet und am Ende sein Herrchen berühmt macht. Na ja, eigentlich wird Bob berühmt, sein Herrchen ist eher der Nebendarsteller. Aber er trägt es mit Fassung.

So gibt es mittlerweile etliche Bücher über Bobs und James‘ Geschichte. Und jetzt auch einen Film. Nachdem ich die Bücher verschlungen habe, konnte ich es heute kaum abwarten, endlich ins Kino zu kommen. Und scheinbar war ich nicht alleine, denn der Saal war so gut wie ausverkauft.

Die Verfilmung ist wirklich gut gelungen. Bob spielt sich in vielen Szenen selbst, wird aber auch durch andere Katzen“kollegen“ dargestellt. Ich bin ehrlich, ich habe keinen Unterschied gemerkt. Die Geschichte kannte ich natürlich durch das Lesen der Bücher schon. Trotzdem habe ich an den kritischen Stellen, wie auch im Buch, mit James und Bob mitgefiebert. Die Szenen, in denen James einen Entzug von Methadon macht oder als ihm Bob für zwei Tage entlaufen war – die waren besonders beeindruckend. Tränchen im Auge waren auf jeden Fall vorhanden.

Luke Treadaway hat James sehr gut verkörpert und sah ihm auch verflixt ähnlich. In einer Szene (im Buchladen) gibt sich James Bowen dann noch persönlich die Ehre. Und Bob, der sah in wirklich jeder Lebenslage süß aus. Einfach ein beeindruckender Kater, den selbst das Großstadtgewusel Londons nicht aus der Ruhe bringt, es sei denn, ein Hund will ihm ans Leder.

Den Katzenliebhabern unter euch kann ich den Film wärmstens empfehlen. Herzerwärmend und mit Happy End – so etwas kann man in diesen Zeiten gut gebrauchen.

Text und Foto: Susanne Sommerfeld