vor 14 Jahren musste ich den für mich so schweren Weg gehen. 🌈
14 Jahre ist meine Jule alt geworden, ein sehr gutes Alter für einen Hund dieser Größe. Sie war krank, hatte Krebs, war leicht dement, und trotzdem tat es weh, sie gehen lassen zu müssen. Aber es gehört dazu. Man möchte sein geliebtes Tier, ein Familienmitglied, nicht länger leiden sehen.
Begraben habe ich sie auf dem Tierfriedhof in Dresden. Viele Jahre bin ich jede Woche zu ihrem Grab rausgefahren. Ich brauchte das. 10 Jahre lang. Dann war es für mich in Ordnung, das Grab aufzugeben.
Sie bleibt für immer in meinem Herzen, die verrückte und oft rüpelhafte Hundedame, die jeder im Stadtteil kannte. 🤣
ich bin kinderfrei aus Überzeugung. Der Wunsch nach einem Kind war einfach nie da, in keinem Alter. Zum Glück habe ich einen wunderbaren Partner, der genauso denkt.
Trotzdem bin ich wegen meiner Entscheidung immer wieder angegriffen und hinterfragt worden. Ich habe nie verstanden, warum. Frausein hat für mich nichts damit zu tun, Kinder in die Welt setzen zu können. Ich definiere mich nicht über meine Biologie. Ich spreche ja auch niemandem ab, einen Kinderwunsch zu haben, nur für mich kam das nie in Frage.
Daher war die Dokumentation „me time“ von Ayla Yildiz, die ich gestern mit Uta, ebenfalls kinderfrei, angeschaut habe, sehr erhellend für mich. Wir sind nicht allein. Es gibt noch mehr, die wie wir sind. Und es wird darüber gesprochen, ehrlich und frei ohne Anschuldigungen.
Diese Doku richtet sich nicht nur an kinderfreie Menschen, sondern an alle, auch an Mütter. Ich kann sie euch nur ans Herz legen.
wie schnell ist bitte ein Jahr vergangen? Am 30.09.2022 habe ich meinen zweiten Roman „Das Bergmüller-Erbe“ veröffentlicht. Noch immer weiß ich, wie aufgeregt ich war, als ich endlich das Ergebnis harter Arbeit in den Händen hielt.
Mittlerweile hat mein Buch zahlreiche Leser erreicht und ist in allen Onlineshops als Taschenbuch und E-Book erhältlich, aber auch in den Buchhandlungen in Garmisch-Partenkirchen, dem Handlungsort des Romans. Das freut mich natürlich besonders.
Habt ihr die Geschichte von Julia und ihrem Großvater Joseph bereits gelesen? Über eine Rezension würde ich mich sehr freuen. Denn diese sind unheimlich wichtig für Autoren und nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch hilfreich für die Sichtbarkeit.
Ihr kennt die Geschichte noch nicht? Lest ihr gern Familienromane, liebt die Berge und die Liebe? Dann ist „Das Bergmüller-Erbe“ genau das Richtige für euch.
Hier der Klappentext:
„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ (Laotse)
Zwei Generationen, zwei Schicksale.
Julia ist unzufrieden mit ihrem Leben: ein langweiliger Job im Souvenirladen statt ihres Traums, Fotografin zu werden und ein Freund, der nicht hinter ihr steht. Als ihr Traum doch noch in greifbare Nähe rückt, legt ihr das Leben erneut Steine in den Weg. Wird sie trotzdem ihr Glück finden?
Julias Anker ist ihr Großvater Joseph, der auf einer Alm oberhalb des Kurortes Garmisch-Partenkirchen lebt. Was sie nicht weiß: Seit seiner Jugend hat Joseph ein dunkles Geheimnis, doch er unterdrückt seine inneren Dämonen. Erst nach seinem Tod erfährt Julia von der Vergangenheit ihres Großvaters. Wird sie seine andere Seite im Nachhinein akzeptieren und ihm verzeihen können?
Ein Entwicklungsroman vor der Kulisse des Zugspitzlandes.
Ich empfehle euch den Autorenwelt-Shop, der Autoren fair bezahlt. Hier könnt ihr mein Buch erwerben: Das Bergmüller-Erbe
zum heutigen Katzentag gibt es hier ein paar schöne Bilder von Nelly sowie ihrer leider verstorbenen Schwester Samira.
Am liebsten mag ich es kuschelig.Die Hitze macht mich müde, aber Mama hat mir das Fell schön nass gemacht. Meine Schwester Samira und ich haben uns oft das Waschbecken als Schlafplatz geteilt. Mein Lieblingsplatz im SommerWolltest du etwa hier sitzen? Ich brauche kein teures Spielzeug, eine Schnur tut es auch.
Ich hoffe, euch haben die Bilder gefallen. Habt einen schönen Katzentag und feiert eure Fellnasen.
vorigen Samstag haben Uta und ich uns auf den Weg in den Zoo Dresden gemacht. Wir waren zum Tierpatentag eingeladen, da wir seit 2020 Paten, erst für ein Minischweinchen, später für eine Zebramanguste, sind. Es waren zwar heiße Temperaturen von 36 Grad angesagt, aber das hielt uns nicht von unserem Ausflug ab.
Zuerst wurden alle anwesenden Tierpaten, und das waren nicht wenige, vom Präsidenten des Zoos herzlich begrüßt. Außerdem gab es für jeden ein Glas Sekt oder Orangensaft. Danach sind wir zu einer Runde durch den Zoo gestartet.
In den letzten Jahren hat sich wirklich viel getan. Gehege wurden neu oder umgebaut, vergrößert bzw. umgestaltet. Die Tiere haben viel Platz, um sich auch mal den Blicken der Zoobesucher zu entziehen. Die Orang Utans müssen sich noch etwas gedulden. Ihr neues Zuhause ist noch im Bau und wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 eröffnet.
13 Uhr war es dann soweit und wir konnten „unsere“ Zebramangusten zusammen mit den Tierpflegern besuchen. Wir durften sie sogar mit Hühnereiern füttern. Dann bekamen die putzmunteren Kerlchen noch einen Sack, der mit Minze und Mehlwürmern gefüllt war. Da war die Aufregung im Gehege groß.
Hier noch ein paar Bilder aus dem Zoo:
Die drei HugosZum Glück mit Scheibe dazwischen…Die Hitze macht müde…Immer wachsamWas da wohl drin ist? Ein schöner Rücken kann auch entzücken8 Tage altDas musste einfach sein…
Wir hatten trotz der Hitze einen wunderbaren Tag im Zoo. Und das Beste ist, dass Uta mir eine Jahreskarte zum Geburtstag geschenkt hat. So kann ich auch mal nur für zwei Stündchen zum Fotografieren oder Spazieren hingehen.
Wart ihr schon mal im Zoo Dresden? Hat es euch dort gefallen?
wann wart ihr das letzte Mal im Zoo? Seit 2020 sind Uta und ich Tierpaten im Zoo Dresden. Wegen der Schließungen während der Corona-Pandemie hatte dieser erhebliche finanzielle Einbußen. Und da ich diesen Zoo sehr mag, weil in den letzten Jahren viel für die artgerechtere Unterbringung der Tiere getan wurde und weiter daran gearbeitet wird, war klar, dass wir ihn unterstützen. Die Pandemie ist vorbei, aber wir bleiben dabei. Erst war es ein Minischweinchen, doch die Gruppe ist mittlerweile leider verstorben. Da haben wir uns dann für die Zebramangusten entschieden.
Morgen gehen wir zum ersten Mal zum Zoopaten-Tag, der jährlich vom Zoo Dresden ausgerichtet wird, um sich bei den zahlreichen Tierpaten zu bedanken. Natürlich dürfen wir auch „unsere“ Zebramangusten besuchen. Wir sind schon sehr gespannt, was uns erwartet und werden berichten.
heute habe ich eine traurige Nachricht für euch. Samira, auch liebevoll Sammy genannt, war schon eine Weile nicht mehr so fit und hat nun nach 13 gemeinsamen schönen Jahren den Gang über die Regenbogenbrücke angetreten. Ihre Familie und natürlich auch ihre Schwester Nelly vermissen sie sehr.
Du wirst uns allen sehr fehlen, Samira. Danke für die gemeinsame Zeit.
eine liebe Kollegin von mir hat meinen Roman „Das Bergmüller-Erbe“ in zwei Buchhandlungen in Garmisch-Partenkirchen entdeckt. Was für ein schönes Gefühl!
Ich habe voriges Jahr in vier Buchhandlungen vor Ort mein Buch vorgestellt. Das wurde auch sehr positiv aufgenommen. Vielleicht findet die Geschichte so noch ein paar mehr Leser.
Mein Dank geht an Thalia und die Buchhandlung Adam in Garmisch-Partenkirchen für die Unterstützung von Selfpublishern.
Eine Frage an die Selfpublisher unter euch: Habt ihr auch schon bei Buchhandlungen angefragt, ob sie euer Buch ausstellen möchten?
ich möchte euch gern an meinem aktuellen Schreibprojekt teilhaben lassen.
Seit November 2022 schreibe ich an meinem dritten Roman. Ich probiere mich in einem neuen Genre aus, der Dystopie. Ich lese schon lange gern Bücher dieses Genres, und vor ca. 8 Monaten war da diese Idee in meinem Kopf.
Obwohl ich Bauchschreiberin bin, habe ich vorab einen vagen Plot in der 3-Akt-Struktur entworfen. Trotzdem schreibe ich den Mittelteil nun aus dem Bauch heraus und lasse meine Protagonistin Tessa auf ihrer Suche nach ihrem Vater in Richtung Dresden von einem Abenteuer ins nächste laufen. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Denn so trübe die Aussichten auch sind, die Liebe steht darüber.
Heute habe ich die 40.000-Wort-Marke geknackt. Der nächste Meilenstein sind 50.000 Wörter, die ich spätestens bis Ende Juni schaffen möchte. Vielleicht werden es sogar mehr bis dahin.
Ich bin selbst gespannt, was Tessa noch erleben wird. Das Ende weiß ich schon, aber das werde ich natürlich nicht verraten.
Schreibt mir doch gern, an was ihr gerade arbeitet.
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