Schloss & Park Pillnitz

Heute war ein eiskalter, aber wunderbar sonniger Sonntag. Also habe ich mir nach Monaten endlich mal wieder meine Kamera geschnappt und bin in den Schlosspark Pillnitz gefahren. Zwei Stunden lang habe ich dem eisigen Ostwind getrotzt und mit klammen Fingern fotografiert. Zum Glück konnte ich mich immer wieder in der Sonne aufwärmen.

Hier ein paar meiner Bilder:

 

IMG_6106IMG_6132IMG_6146IMG_6165IMG_6168IMG_6178IMG_6194IMG_6201IMG_6216IMG_6217

IMG_6158

 

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Aktion verlängert: E-Book „Fiona – Mitten ins Herz“ für 0,99 €

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Eine kleine Info: Mein E-Book „Fiona – Mitten ins Herz“ ist noch bis 28.02.18 für 0,99 € erhältlich.

 

Cover Fiona_klein

 

Worum geht es in der Geschichte?

Fiona ist im rauen und einsamen Westen Irlands aufgewachsen. Zum Studium der Meeresbiologie zieht es sie jedoch in das quirlige Dublin. Eine enttäuschende Beziehung und ihr Heimweh führen sie nach dem Studium zurück in die Heimat, nach Dingle. Dort widmet sie sich fortan der Erforschung von alleinlebenden Delfinen.

Von Männern möchte sie erst einmal nichts wissen. Doch sie hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht. Sie lernt Sean kennen, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Und dann gibt es noch Colin, der sie mit jedem Satz zur Weißglut treiben kann. Für wen wird sie sich entscheiden?

Eine Liebesgeschichte in Irland und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die grüne Insel im Atlantik …

Die E-Book-Version ist bei Amazon erhältlich: Fiona – Mitten ins Herz

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

Susanne Sommerfeld

Jetzt für 0,99 €: Fiona – Mitten ins Herz

Was gibt es Schöneres als die Liebe?

Anlässlich des Valentinstags ist die E-Book-Version meines Liebesromans „Fiona – Mitten ins Herz“ jetzt bis 18.02.18 zum Preis von 0,99 € erhältlich.

 

Cover Fiona_klein

 

Worum geht es in der Geschichte?

Fiona ist im rauen und einsamen Westen Irlands aufgewachsen. Zum Studium der Meeresbiologie zieht es sie jedoch in das quirlige Dublin. Eine enttäuschende Beziehung und ihr Heimweh führen sie nach dem Studium zurück in die Heimat, nach Dingle. Dort widmet sie sich fortan der Erforschung von alleinlebenden Delfinen.

Von Männern möchte sie erst einmal nichts wissen. Doch sie hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht. Sie lernt Sean kennen, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Und dann gibt es noch Colin, der sie mit jedem Satz zur Weißglut treiben kann. Für wen wird sie sich entscheiden?

Eine Liebesgeschichte in Irland und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die grüne Insel im Atlantik …

Die E-Book-Version ist bei Amazon erhältlich: Fiona – Mitten ins Herz

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

Susanne Sommerfeld

Fiona – Mitten ins Herz

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ungefähr 1,5 Jahre hat es gedauert, aber nun ist er fertig: mein erster Roman. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, die Geschichte im stillen Kämmerlein zu schreiben und zu überarbeiten. Mein großer Dank geht jedoch an meine treuen Testleser, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen und geholfen haben, die Geschichte zu verbessern und mich immer wieder ermunterten, weiter zu machen.

 

Darf ich vorstellen:

 

Cover Fiona_klein

 

 

Fiona ist im rauen und einsamen Westen Irlands aufgewachsen. Zum Studium der Meeresbiologie zieht es sie jedoch in das quirlige Dublin. Eine enttäuschende Beziehung und ihr Heimweh führen sie nach dem Studium zurück in die Heimat, nach Dingle. Dort widmet sie sich fortan der Erforschung von alleinlebenden Delfinen.

Von Männern möchte sie erst einmal nichts wissen. Doch sie hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht. Sie lernt Sean kennen, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Und dann gibt es noch Colin, der sie mit jedem Satz zur Weißglut treiben kann. Für wen wird sie sich entscheiden?

Eine Liebesgeschichte in Irland und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die grüne Insel im Atlantik …

 

Momentan ist die Geschichte nur als E-Book erhältlich, in ca. 1 Woche folgt dann die Printversion.

Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent,

 

eure Susanne Sommerfeld

Devil’s Ground

Meine lieben Leserinnen und Leser,

meine dritte und vorerst letzte Kurzgeschichte ist nun bei Amazon als E-Book erhältlich. Es hat ein wenig gedauert, aber da ich zeitgleich mit dem Schreiben meines ersten Romans beschäftigt war bzw. noch immer bin, ging es einfach nicht schneller.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

 

Beautiful photo of cat looking out of wooden board. Vintage grun

 

Paul freut sich auf die Ferienreise durch seine Heimat. Endlich einmal Abwechslung in seinem sonst so routinierten Alltagsleben als Lehrer. Doch mit der Besichtigung der Geisterstadt Devil‘s Ground nimmt die Reise eine ungeahnte Wendung.

Als E-Book bei Amazon erhältlich

Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben,

lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen, aber derzeit stecke ich – Susanne Sommerfeld – bis über beide Ohren in der Erstellung eines Covers für meine neueste Kurzgeschichte, „Devil’s Ground“, die nächste Woche endlich erscheinen soll, und in der Überarbeitung meines ersten Romans. Daher kommt der Blog derzeit etwas zu kurz.

Da aber auch ich mal an die frische Luft muss, habe ich mal wieder meine geliebte Galloway-Herde bei Niesky (Sachsen) besucht. Diese schottische Rinderrasse sieht den schottischen Hochlandrindern sehr ähnlich, hat aber keine Hörner. Es sind schon beeindruckend große Tiere und ich würde mir nicht wagen, die Weide zu betreten.

Die Familie, die diese Rinder züchtet, macht dies nur für den Eigenbedarf. Die Tiere führen ein artgerechtes Leben mitten im schönen Seengebiet bei Niesky. Ein paar hundert Meter weiter konnten wir jede Menge Graugänse und Kraniche sowie anderes Wassergeflügel beobachten. Leider waren diese Tiere etwas zu weit weg für meine Handykamera, daher gibt es heute nur Bilder von den Galloways.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Der perfekte Weihnachtsbaum

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Zum Einstimmen hier eine kurze Geschichte.

Die ersten Schneeflocken des Winters fielen vom wolkenverhangenen Himmel und legten sich leise auf alle Oberflächen. Bald schon waren Bäume, Sträucher und Wiesen weiß bedeckt und die Kinder des Dorfes konnten es kaum erwarten, einen Schneemann zu bauen. Doch Geduld war gefragt, noch reichte der Schnee nicht dafür. Die kleine Sarah stapfte mit ihren neuen roten Winterstiefeln über die Wiese hinter dem Haus und schaute missmutig in den Himmel. Wenn es doch nur schneller schneien würde, dachte sie. Als ob die grauen Wolken ein Einsehen mit ihr hätten, fielen immer mehr und immer größere Schneeflocken herab und bald sah Sarah selbst aus wie ein Schneemann. Lachend drehte sie sich ein paar Mal um sich selbst und rannte dann los, immer weiter bis zum nahegelegenen Waldrand. Bald konnte sie die Stimmen der anderen spielenden Kinder nur noch gedämpft hören. Ihre Eltern hatten ihr verboten, zu weit in den Wald hineinzulaufen, aber sie wollte sich nur ein wenig umschauen. Schließlich war Adventszeit und vielleicht würde sie einen geeigneten Weihnachtsbaum entdecken, den sie dann ihrem Vater zeigen könnte. Jedes Jahr holte ihre Familie einen kleinen Baum aus dem Wald, stellte ihn mitten in das gemütliche Wohnzimmer und schmückte ihn gemeinsam. Dieses Ritual liebte Sarah sehr und so hielt sie Ausschau nach einem schönen Baum. Es gab so viel zu entdecken im Wald und sie liebte die Stille dort.

Plötzlich raschelte es im Unterholz. Sarah zuckte zusammen und ihr wurde schlagartig bewusst, wie weit sie schon in den Wald vorgedrungen war. Sie drehte sich um und konnte den Waldrand und die Wiese nicht mehr sehen. Obwohl sie sich vorher noch nie im Wald gefürchtet hatte, bekam sie jetzt doch ein wenig Angst und wollte gerade den Rückweg antreten, als zwischen den Bäumen etwas aufblitzte. Ihre Nackenhaare stellten sich auf, aber die kindliche Neugier konnte sie nicht unterdrücken. Langsam näherte sie sich der Stelle, von der inzwischen ein helles Leuchten ausging. Nach einigen Metern trat sie auf eine Lichtung und schaute mit großen Augen auf das Schauspiel, welches sich ihr bot. Mitten auf der Lichtung stand die schönste Tanne, die sie je gesehen hatte, und ein goldenes Licht umgab den prachtvollen Baum. Die auf die Zweige fallenden Schneeflocken glitzerten ebenfalls goldfarben und wirkten wie weihnachtlich funkelnder Baumschmuck. Sie lief auf den Baum zu und wusste, sie hatte den perfekten Familienweihnachtsbaum für das diesjährige Fest gefunden. Vor ihrem geistigen Auge sah sie bereits, wie wunderbar er das Wohnzimmer schmücken würde. Ihr Vater würde stolz auf sie sein und sicher auch vergessen, sie zu tadeln, weil sie allein in den Wald gelaufen war.

Nun wollte sie schnell nach Hause laufen und später mit ihrem Vater zurückkommen, um den Baum zu fällen. Im Gehen drehte sie sich noch einmal zu der Lichtung um und stolperte dabei über eine am Boden liegende Wurzel. Zum Glück lag noch Laub am Boden und die Schneeschicht dämpfte ihren Sturz zusätzlich. Vor sich hin schimpfend rappelte sie sich wieder auf und klopfte sich den Schnee von der Hose und ihrem Mantel. Da drang ein leises Klingeln an ihr Ohr. Erneut wendete sie sich der Lichtung zu und traute ihren Augen kaum. Neben der Tanne stand ein großer Schlitten, vor dem neun graubraune Rentiere eingespannt waren. Jedes Rentier hatte ein rotes Band mit einem silbernen Glöckchen um den Hals. Auf dem Schlitten saß ein älterer beleibter Mann mit einem langen weißen Bart, bekleidet mit einem weiten roten Mantel. Auf seinem Kopf saß eine ebenfalls rote Mütze, welche mit weißem Pelz besetzt war. Er schaute zu Sarah hinüber und winkte ihr. Selbst von hier aus konnte sie sein freundliches Gesicht erkennen. Sarah rieb sich die Augen und war sich auf einmal nicht mehr sicher, ob sie wach war oder träumte. Eilig kniff sie sich fest in den linken Arm. Au! Mehrfach zwinkerte sie mit den Augen, aber der Schlitten, der alte Mann, die Rentiere und der leuchtende Weihnachtsbaum waren immer noch da. Sarah stand wie angewurzelt und traute sich kaum zu atmen. Sie glaubte schon seit einiger Zeit nicht mehr an den Weihnachtsmann und ahnte, dass ihre Eltern hinter den Geschenken für sie steckten. Dessen war sie sich jetzt jedoch nicht mehr so sicher. Auf einmal ertönte ein lauter Pfiff und die Rentiere setzten den Schlitten in Gang. Der Weihnachtsmann winkte ihr noch einmal zu und Sarah winkte schüchtern zurück. Der Schlitten drehte noch eine Ehrenrunde auf der Lichtung und erhob sich dann in die Luft. Nur wenige Minuten später war Sarahs persönliches Weihnachtsmärchen vorbei, der Baum stand einsam auf der Lichtung, das Strahlen war erloschen und Stille senkte sich erneut über den Wald.

Sarah löste sich langsam aus ihrer Starre und trat den Heimweg an. Sie hatte entschieden, niemandem etwas von ihrem Erlebnis zu erzählen und auch den Baum zu verschonen. Ihn zu fällen und dann kurz nach Weihnachten zu entsorgen, wäre eine Schande. Nächstes Jahr in der Adventszeit würde sie ihn wieder besuchen und hoffte auf ein Wiedersehen mit dem Weihnachtsmann und den Rentieren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Text und Foto: Susanne Sommerfeld

Carlo

Traurig hockte Carlo in der Ecke des Zwingers, der jetzt sein neues Zuhause war. Er ließ die Ohren hängen und rührte weder Wasser noch Futter an, welches ihm Antonia, die freundliche Tierpflegerin, hingestellt hatte. Bis gestern noch lebte er in einem schönen Haus, tobte jeden Tag mit Leonie durch den Garten und genoss den Status eines vollwertigen Familienmitgliedes. Von einem Tag zum anderen jedoch hatte sich die Situation geändert, obwohl die ersten Anzeichen schon vor Wochen zu spüren waren. Die Eltern hatten sich jeden Tag gestritten und des Öfteren vergessen, ihn zu füttern. Nur Leonie, die Tochter, kümmerte sich immer rührend um ihn und teilte ihm ihren Kummer mit. Worte wie „Scheidung“ und „Hausverkauf“ waren gefallen, aber was konnte ein Hund schon mit diesen Begriffen anfangen? Jetzt saß er hier und wusste nicht, wie ihm geschah.

Antonia näherte sich dem Zwinger, aber der arme Hund hob nicht einmal den Kopf. Sie machte sich große Sorgen um ihn. Er war ein wunderschöner Kerl, ein Dalmatiner, der sechs Jahre lang ein gutes Zuhause hatte und nun ein Scheidungsopfer geworden war. Er tat ihr unendlich leid und sie wollte alles dafür tun, dass er wieder ein fröhlicher Hund werden und ein neues Heim bekommen würde. Jeden Tag machte Antonia lange Spaziergänge mit Carlo, brachte ihm die besten Leckerchen vorbei, aber er blieb traurig und blickte oft sehnsüchtig zum Eingangstor des Tierheims. Wahrscheinlich hoffte er, dass seine Familie ihn wieder abholen würde.

Die Adventszeit war angebrochen. Auch das Tierheim wurde geschmückt und die große Tanne am Eingang bekam eine schicke Lichterkette umgehangen. Immer wieder standen Menschen vor der Tür und wollten einen Hund oder eine Katze mitnehmen. Sie meinten es sicher gut, aber zur Weihnachtszeit wurden keine Tiere abgegeben. Oft landete das Tier als Geschenk unterm Weihnachtsbaum und einige Wochen später kam die Ernüchterung. Der Hund war doch noch nicht stubenrein, die Katze verwechselte die guten Möbel mit einem Kratzbaum.

Es war der Nachmittag des vierten Advents. Antonia war heute alleine für alle Bewohner des Tierheims zuständig. Es störte sie nicht, niemand wartete zuhause auf sie und die Tiere hier waren ihre Familie. Gerade hatte sie sich vorgenommen, noch einmal nach Carlo zu schauen, da klingelte es am Tor. Wer würde denn heute noch vorbeikommen?, dachte sie, ging zum Tor und erblickte eine junge Frau. „Wie kann ich Ihnen helfen?“, fragte Antonia und öffnete ihr das Tor. „Mein Name ist Mia. Ich weiß, dass Sie vor Weihnachten keine Tiere abgeben, aber ich habe vor zwei Wochen meinen treuen alten Hund einschläfern lassen müssen und jetzt sitze ich ganz allein daheim und fühle mich so einsam. Darf ich mich mal bei Ihnen umschauen?“ Antonia nickte und führte Mia zu den Hundezwingern.

Carlo hielt gerade ein Schläfchen, wachte aber auf, als er Antonias Stimme hörte. Aber da war noch jemand bei ihr, eine junge Frau. Langsam stand er auf und streckte sich. Die Stimme der Fremden war freundlich, aber es lag auch eine gewisse Traurigkeit darin. Die Frau schien genauso niedergeschlagen zu sein wie er. Mia lief den Gang entlang und schaute in die einzelnen Zwinger. Die meisten Hunde bellten laut, sprangen am Gitter auf und ab und versuchten mit allen Mitteln, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Bei dem ein oder anderen Hund blieb sie stehen und betrachtete ihn sich näher.

Schließlich kam sie an Carlos Zwinger. Carlo bellte nicht, er sprang auch nicht hoch, er saß einfach nur am Gitter und wedelte mit dem Schwanz. Mia schaute ihn freundlich an und hockte sich vor ihm hin. „Du bist ja ein Hübscher, wie heißt du denn?“ „Das ist Carlo. Seine Besitzer haben sich getrennt und da ist er bei uns gelandet. Ich sehe ihn zum ersten Mal mit dem Schwanz wedeln“, sagte Antonia. Mia blickte freudestrahlend zu ihr hoch und musste nichts mehr sagen. Antonia sah, dass sich hier die Richtigen gefunden hatten. Sie fasste sich ein Herz und sagte: „Sie können ihn gern sofort mitnehmen. Er braucht ein richtiges Zuhause und ich habe keinen Zweifel, dass Sie ihm das bieten können.“ Mia strahlte noch mehr, sprang auf und umarmte Antonia. „Danke, vielen Dank. Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.“

In Gedenken an Jule (1995 – 2009)

2002-11-20-13-15-31-nikolausjule-gorlitz

Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen einen schönen 3. Advent.

Text und Foto: Susanne Sommerfeld