NaNoWriMo – Die erste Woche

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine Woche NaNoWriMo liegt nun hinter mir und ich ziehe Bilanz. Insgesamt habe ich seit vorigem Donnerstag 14.991 Wörter geschrieben. Das ist für mich ein schier unglaublicher Haufen Worte, die ich ohne diesen Ansporn wohl sonst nie in einer Woche geschrieben hätte.

Ich gebe zu, der Druck ist enorm, aber wenn ich dann mein Tagessoll geschrieben habe und wieder einen Schritt in meiner Geschichte weiter bin, bin ich erleichtert und gleichzeitig stolz und erstaunt darüber, dass ich es wieder einmal geschafft habe.

Die Geschichte wächst und entwickelt sich. Mitten während eines Schreibtages kam mir eine Idee, wie ich meinen Roman noch besser aufstellen könnte und habe mich nun entschieden, in zwei Zeitebenen zu schreiben. Das hält die Zahl der Rückblenden gering und führt den Leser näher an die Figuren heran.

Und was das Wichtigste ist: ich habe meine Freude am Schreiben und Erzählen einer Geschichte wiedergefunden.

Ich weiß aber auch, dass in den nächsten Tagen und Wochen immer noch eine Schreibflaute auftauchen kann, aber ich mache mir momentan darüber keine Sorgen. Jeden Tag setze ich mich frohen Mutes an den Laptop und bin mir sicher, dass ich es schaffe. Ihr dürft mir natürlich gern die Daumen drücken. 🙂

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr mir schreibt, wie es bei euch läuft. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps zum Erreichen des Schreibziels.

 

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Tag 3 & 4

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

hier wieder ein Lebenszeichen von mir. Obwohl ich gestern arbeiten musste, habe ich den Leerlauf dort für’s Schreiben genutzt und am Abend dann noch mal eine zweite Schreibeinheit eingelegt. Gestern sind es so für mich unglaubliche 2851 Wörter geworden. Gestern war ja NaNoWriMo-Double Up Day, d. h. es sollte versucht werden, die doppelte Menge an Wörtern (3334) zu schreiben, aber das habe ich dann einfach nicht mehr gepackt. Ich bin trotzdem stolz auf mich. Ohne diese Aktion wäre ich heute vielleicht nicht mal eine Seite weiter. Momentan bin ich hochmotiviert.

Trotzdem fiel mir das Schreiben heute schwerer. So habe ich erst mal prokrastiniert, also das Schreiben vor mir hergeschoben. Gut, die Wohnung musste mal wieder vom Staub befreit werden und ja, ich wollte wenigstens ein Mal diese Woche laufen gehen. Und weil es so schön war, sind es gleich 7 km geworden. Danach musste ich natürlich erst mal was essen. Klavier sollte ich auch mal wieder üben, also ran an die weißen und schwarzen Tasten. Mittlerweile war es dann 20 Uhr und ich habe meinen Laptop geöffnet. Ein bisschen hat es gedauert, aber dann war ich wieder drin in der Geschichte. Da ich noch einen Zeitsprung in die 1940er Jahre gemacht habe, kamen gleich wieder mehr Ideen zum Vorschein. Knapp 2 Stunden später kann ich nun vermelden, dass ich das Wortziel erreicht habe: 1686 Wörter.

Wie läuft es denn so bei euch?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und morgen einen guten Start in die Woche. Da ich morgen Urlaub habe, wird es für mich ein sanfter Einstieg.

 

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Tag 2

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Liebe Leserinnen und Leser,

hier folgt ein kleines Update von mir. Ich habe heute nach der Arbeit im Café geschrieben, weil mir Ortswechsel auch helfen, kreativ zu sein bzw. zu bleiben. Scheinbar hat es geholfen. Ich habe 1796 Wörter geschrieben. Also erneut: Ziel erreicht.

Ich habe ja nur einen groben Plot und lasse mich zwischendurch einfach mal so treiben. So kam es zu einer Szene bzw. einer Nebenfigur, die ich vorab nicht geplant hatte. Mal sehen, ob sie dann im Überarbeitungsprozess Bestand haben wird. Daran denke ich jetzt aber überhaupt nicht. Momentan heißt es einfach: schreiben, schreiben, nochmals schreiben. Das Grundgerüst dann zu überarbeiten, das steht frühestens ab Dezember auf dem Plan.

Morgen muss ich leider auch ausnahmsweise arbeiten und werde versuchen, während der Pausen schon mal ein paar Zeilen zu schreiben.

Ihr lieben Mitstreiter: bleibt am Ball! 🙂

 

Liebe Grüße, Susanne

NaNoWriMo – Der erste Tag

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

heute startete der NaNoWriMo und ich nehme zum allerersten Mal daran teil. Wenn ihr wüsstet, wie aufgeregt ich in den letzten Tagen und noch heute über den Tag war. Da ich bis nachmittags arbeite, startet meine Schreibzeit erst am späten Nachmittag. Ich hatte Bedenken, ob ich es heute schaffen werde, die 1667 Wörter auf’s Papier zu bringen.

Ich muss dazu sagen, dass ich bereits im September – vor meiner Entscheidung zur Teilnahme am NaNoWriMo – meine Geschichte begonnen, aber erst 3 Seiten geschrieben hatte. Diese zähle ich natürlich nicht zu den ab heute geschriebenen Wörtern dazu.

Also schrieb ich heute und schrieb, hörte dazu schöne Filmmusik, die Inspirationen kamen und ich schrieb und am Ende zählte ich – 1717 Wörter! Ich konnte es erst kaum glauben, dass ich tatsächlich (fast) hintereinander weg so viel geschrieben habe, auch in für mich relativ wenig Zeit (1 1/4 h), aber nach dreimaligem Nachzählen (durch das Programm natürlich) stand es fest: GESCHAFFT, für heute.

Nun hoffe ich, dass ich weiterhin jeden Tag so inspiriert schreiben werde, aber ich bin hochmotiviert und freue mich, täglich an meiner Geschichte weiter zu schreiben und sie wachsen zu sehen. Nun aber gönne ich mir den wohlverdienten Schlaf und morgen Nachmittag wechsele ich den Schreibort und setze ich mich ins Café. Ein Ortswechsel hat mir bis jetzt auch immer gut geholfen, kreativ zu bleiben. Danach besuche ich meine Schreibwerkstatt und hoffe dabei auf neue Inspirationen.

Allen NaNoWriMo-Mitstreitern wünsche ich viel Erfolg und Spaß beim Schreiben. Bleibt kreativ!

 

Liebe Grüße,

 

Susanne

NaNoWriMo 2018 – Der Countdown läuft

Liebe Leserinnen und Leser,

noch 2 Tage, dann startet für mich der erste NaNoWriMo. Wer noch nicht weiß, was diese Abkürzung bedeutet, der schaue in meinen vorigen Beitrag.

Zum ersten Mal habe ich etwas intensiver geplottet und mir auch einzelne Zwischenszenen überlegt. Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung, ob das alles so für mich funktioniert, aber wie sagt man so schön: „Versuch macht kluch“.

Auf der NaNoWriMo-Internetseite bin ich unter Woelfchen79 zu finden, falls ihr mich als Writing Buddy angeben möchtet. Schreibt mir auch gern in die Kommentare, wie ihr euch auf den 01.11. vorbereitet. Für jeden Ratschlag bin ich dankbar.

Ich wünsche euch einen guten Start in den November, egal ob mit Schreibmarathon oder ohne.

Seid lieb gegrüßt,

Susanne

NaNoWriMo 2018

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Meine lieben Leserinnen und Leser,

 

ich habe mich getraut …

… und mich zum ersten Mal beim NaNoWriMo angemeldet. Das ist eine Art weltweiter Schreibmarathon, dessen Ziel daran besteht, in 30 Tagen (November) 50.000 Wörter, also den Erstentwurf eines Romans, zu schreiben (täglich sind das dann nach Adam Riese 1667 Wörter). Ob ich wirklich jeden Tag so viel zusammenbekomme, ist noch fraglich, aber mir geht es prinzipiell darum, jeden Tag zu schreiben und zwar so viel, wie ich nur kann. Ich werde nicht mein ganzes Privatleben auf Eis legen, da im November schon mal zwei wichtige Termine anstehen, die aber auch mit dem Schreiben zu tun haben. Ich werde Anfang November also wie gewohnt in meine Schreibwerkstatt gehen und am 19.11.2018 eine Veranstaltung zum Thema Schreiben in unserer Thalia-Buchhandlung besuchen.

Noch sind 2 Wochen bis zum Start und ich werde bis dahin einen groben Plot für meine geplante neue Geschichte erstellen, Konflikte und Figuren noch aus- und überarbeiten, damit ich dann den Kopf für das reine Schreiben frei habe. Es steht jedenfalls schon mal fest, dass es wieder ein Liebesroman werden wird und er spielt in den Alpen, genauer gesagt in Garmisch-Partenkirchen.

Drückt mir bitte fest die Daumen, dass ich durchhalte. Vielleicht macht ihr ja auch mit. Ich suche noch Schreib-Buddies. Ihr findet mich unter Woelfchen79, wenn ihr euch der offiziellen Homepage zum NaNoWriMo anmeldet. Dort erhaltet ihr auch weitere Informationen zu diesem Ereignis.

Liebe Grüße, eure Susanne

Yellowstone (3)

Im dritten Teil meiner Yellowstone-Reihe soll es um die Tiere gehen, wegen denen ich diese Reise überhaupt erst angetreten haben: die Wölfe. Schon immer haben mich die Ahnen unserer Hunde fasziniert und ich habe mich noch mehr mit ihnen und ihrem Verhalten beschäftigt, als ich meinen eigenen Hund bekam.

 

Wölfe gab es früher zahlreich im Yellowstone-Nationalpark, jedoch wurden sie bis Ende der 1920er Jahre komplett ausgerottet. 1995 erfolgte ein Wiederansiedlungsprojekt mit 31 Tieren, die aus Kanada eingeflogen wurden. Zuerst mussten sie einige Zeit in einem Gehege im Nationalpark verbringen, wurden dann aber freigelassen. Seitdem hat sich eine recht stabile Population mit mehreren Rudeln gebildet. Frei von Verfolgung sind die Wölfe dennoch nicht. Immer wieder trachten ihnen Menschen nach dem Leben. Im Park dürfen sie nicht getötet werden, aber es gab etliche Abschüsse, sobald ein Wolf die Parkgrenzen verließ. Die Situation ist also leider ähnlich wie bei den Bisons.

 

Die ersten Fotos stammen von Tieren, die im Grizzly and Wolf Discovery Center in West Yellowstone leben. Das war unser erstes Zusammentreffen mit Wölfen. So nah kommt man den Tieren im Nationalpark dann natürlich nicht.

 

 

 

Da ich damals noch keine digitale Spiegelreflexkamera besaß, sind die folgenden Fotos nicht sonderlich hochqualitativ, aber ich war froh, dass ich so viel Zoom hatte, dass ich die Tiere noch halbwegs erkennen konnte. Diese Aufnahmen entstanden am frühen Morgen im Nationalpark. Es war sehr kalt, ca. -25 °C, aber die Begegnung mit den Wölfen ließ uns alle die Kälte vergessen. Als das Rudel dann noch anfing zu heulen, war es um uns geschehen. Sogar ein paar Tränchen flossen, Freudentränen selbstverständlich. Ich hatte schon vorher Wölfe heulen hören, z. B. im Wildpark Schorfheide, aber wenn man dieses Spektakel bei freilebenden Wölfen erlebt, dann ist das ein ganz anderes Erlebnis und sehr überwältigend.

 

 

 

 

 

In den folgenden Tagen haben wir immer wieder Wölfe gesehen, u. a. an einem Riss und auch bei einer Jagd. Dank unserer Reiseleiterin konnten wir die Tiere durch ihr Spektiv gut beobachten. Es ist allerdings sehr viel Geduld gefragt, denn nicht immer kommt man den Wölfen auf die Schliche. Nach einer üppigen Mahlzeit zum Beispiel liegen sie den Rest des Tages auf der faulen Haut und verdauen. Oftmals haben wir stundenlang nach ihnen Ausschau gehalten und mussten auch mal feststellen, dass das Objekt in weiter Ferne kein Wolf ist, sondern ein grauer Stein. 🙂

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Welttag des Buches – „Fiona – Mitten ins Herz“ für 0,99 €

Anlässlich des Welttags des Buches am 23.04.2018 gibt es mein E-Book „Fiona – Mitten ins Herz“ zum Aktionspreis für 0,99 € bis einschließlich 01.05.2018.

 

 

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Fiona ist im rauen und einsamen Westen Irlands aufgewachsen. Zum Studium der Meeresbiologie zieht es sie jedoch in das quirlige Dublin. Eine enttäuschende Beziehung und ihr Heimweh führen sie nach dem Studium zurück in die Heimat, nach Dingle. Dort widmet sie sich fortan der Erforschung von alleinlebenden Delfinen.

Von Männern möchte sie erst einmal nichts wissen. Doch sie hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht. Sie lernt Sean kennen, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Und dann gibt es noch Colin, der sie mit jedem Satz zur Weißglut treiben kann. Für wen wird sie sich entscheiden?

Eine Liebesgeschichte in Irland und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die grüne Insel im Atlantik …

 

E-Book „Fiona – Mitten ins Herz“ bei Amazon erhältlich

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, nicht nur am Welttag des Buches.

 

LG, Susanne Sommerfeld

Yellowstone (2)

Im zweiten Teil meines Berichts über meine Reise in den Yellowstone-Nationalpark im Jahr 2005 soll es nun um den Kojoten gehen.

 

 

 

 

Der Kojote gehört ebenso wie der Wolf zur Familie der Hundeartigen. Er ähnelt dem Wolf und wird auch gern mit diesem verwechselt, ist aber schmaler und kleiner. Ich habe während meiner Reise etliche Kojoten gesehen. Meistens sind sie allein unterwegs, manchmal habe ich zwei Tiere zusammen gesehen. Sie müssen immer Vorsicht walten lassen, besonders, wenn sie fressen. Der Wolf ist ihnen nicht freundlich gesonnen und ihnen droht der Tod, wenn sie von einem Rudel überrascht werden.

 

 

Meine schönste Begegnung mit einem Kojoten hatte ich, als die Reisegruppe an einem Aussichtspunkt parkte und wir alle ausstiegen und Ausschau nach Wölfen hielten. Auf einmal kam ein Kojote von der Straße auf uns zu. Er schien vor sich hin geträumt zu haben, denn er bemerkte uns erst sehr spät.

 

 

 

 

Im ersten Moment stutzte er und überlegte, ob er lieber einen großen Bogen um uns machen sollte, dann aber ging er ganz entspannt an uns vorbei und setzte seinen Weg auf der geräumten Straße fort. Aber nicht, ohne sich vorher noch einmal nach uns umzuschauen.

 

 

 

 

Besonders putzig ist es, wenn die Kojoten heulen. Genau wie ihr großer Bruder, der Wolf, legen sie den Kopf in den Nacken. Doch ihr Heulen ist höher und wird ab und zu mit einem Bellen unterbrochen.

 

 

In Amerika sind Kojoten oft nicht gerade beliebt und werden gejagt. Doch das hat sie nie an den Rand der Ausrottung gebracht, im Gegensatz zum Wolf. Sie sind gewitzt und haben sich teilweise sogar in Städten durchgesetzt.

 

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld