Liebe Leserinnen und Leser,
wir wĂŒnschen euch eine schöne Weihnachtszeit. Macht es euch gemĂŒtlich und nascht Kekse, und vergesst vor allem das Lesen nicht. đ

Liebe GrĂŒĂe, eure Uta, Susanne, Nelly und Samira
Liebe Leserinnen und Leser,
wir wĂŒnschen euch eine schöne Weihnachtszeit. Macht es euch gemĂŒtlich und nascht Kekse, und vergesst vor allem das Lesen nicht. đ

Liebe GrĂŒĂe, eure Uta, Susanne, Nelly und Samira


Wir mĂŒssen heute mal etwas beichten …


Bilder: Uta Wentzke



Bilder: Uta Wentzke
Liebe Leserinnen und Leser,
wir wĂŒnschen euch ein schönes, erholsames und sonniges Osterfest.


Liebe GrĂŒĂe von Uta, Susanne, Nelly und Samira
Ein paar Wochen lang ging es mir nicht so gut. Dumm nur, dass ich es meinen beiden Dosenöffnern nicht begreiflich machen konnte. Der Bauch tat mir etwas weh und der Gang zum Katzenklo war gar nicht mehr angenehm. Meine Dosenöffner dachten vielleicht einfach nur, ich wĂ€re jetzt eine Ă€ltere Dame und daher etwas ruhiger. Ich musste also zu hĂ€rteren MaĂnahmen greifen. Darum habe ich hier und da ein paar Tröpfchen gemacht und das verstanden sie dann endlich.
Ich konnte ja noch nicht ahnen, dass mir eine ganz neue Erfahrung zuteil werden wĂŒrde. Ehe ich es mich versah, steckte mich mein Frauchen in eine Plastekiste mit Gitter und ich wurde aus dem Haus getragen. Das war aufregend! Vor Schreck vergaĂ ich, ihr mitzuteilen, dass ich gern eine ErklĂ€rung hĂ€tte. Ich setzte mich in die hinterste Ecke der Kiste und blinzelte nur vorsichtig in die unbekannte Welt hinaus.
Wir betraten ein anderes Haus. Mein Frauchen setzte die Kiste auf einen Stuhl, so dass ich meine Umgebung gut beobachten konnte. Andere Vierbeiner saĂen bereits in dem Raum mit ihren Dosenöffnern und es roch nach Aufregung und Angst. Dann war ich an der Reihe. Ein netter Mann in weiĂen Hosen hob mich aus der Transportbox und tastete mich ab. Dann rasierte er meinen Bauch, pappte eine kalte und glibbrige Masse darauf und glitt mit so einem Plastedings ĂŒber mein nacktes BĂ€uchlein. Das fĂŒhlte sich merkwĂŒrdig an, aber wenigstens tat es nicht weh. Zum GlĂŒck dauerte die Prozedur nicht lange und ich durfte wieder in meine Transportbox, in die ich nun freiwillig stieg. Da ich alles brav ĂŒber mich ergehen lieĂ, lobte mich mein Frauchen ĂŒber alle MaĂen. Das lieĂ ich mir natĂŒrlich gern gefallen. Endlich stahl mir meine Schwester Nelly mal nicht die Show.
Der nette Mann mit der weiĂen Hose erklĂ€rte nun meinem Frauchen, was mich krank gemacht hatte. Ein groĂer Blasenstein war der ĂbeltĂ€ter. Daher die Schmerzen auf dem Katzenklo. Aber erst einmal durfte ich wieder nach Hause. Meine Schwester fauchte mich gleich zur BegrĂŒĂung an und wollte mich nicht in ihrer NĂ€he haben. Scheinbar roch ich anders als sonst. Tagelang versuchten die Dosenöffner dann, mich dazu zu bewegen, die Medikamente freiwillig zu nehmen. Aber nicht mit mir! Am Ende haben sie mich dann aber doch ausgetrickst. Danach ging es mir schon etwas besser.
Ein paar Tage spĂ€ter gab es fĂŒr mich kein Abendbrot. DarĂŒber war ich ĂŒberhaupt nicht erfreut. Wollten mich die Dosenöffner noch mehr Ă€rgern? Ich schmuste und stupste, ich miaute in den höchsten Tönen, aber es half alles nichts â ich musste hungern. Am nĂ€chsten Morgen dasselbe Spiel, wieder nicht ein KrĂŒmel von meinem leckeren Futter. Im Gegenteil, Herrchen packte mich schon wieder in die Transportbox und erneut saĂ ich in diesem GebĂ€ude von dem Mann mit der weiĂen Hose. Was sollte ich denn nun schon wieder hier?
Ehe ich es mich versah, landete ich im Land der TrĂ€ume. Als ich wieder aufwachte, war mir ganz merkwĂŒrdig. Ich konnte kaum laufen, mein Kopf war schwer und ich hatte so einen komischen Verband am Bauch. Zu allem Ăberfluss wurde ich in einen tĂŒrkisfarbenen Anzug gesteckt, um nicht an meiner Wunde lecken zu können. Das Ding stand mir irgendwie gar nicht, ich sah aus wie eine Katze vom Mars. Und was sollte das ĂŒberhaupt alles? Der Mann mit der weiĂen Hose erklĂ€rte mir dann, dass er mir den bösen Stein aus dem Bauch geholt hĂ€tte, damit ich keine Schmerzen mehr habe. Alles klar, dachte ich mir, und bin erst mal wieder eingeschlafen. Der musste mir eine ganz schöne Dröhnung verpasst haben.
Ein paar Stunden spĂ€ter holte mich Herrchen dann ab und ich kam wieder in mein geliebtes Zuhause. Meine Schwester Nelly sah mich, machte groĂe Augen und suchte das Weite. Das fand ich gar nicht nett von ihr, mich so unfreundlich zu begrĂŒĂen. Immerhin sind wir sonst ein Herz und eine Seele. Ich war aber immer noch so mĂŒde, dass ich mich darĂŒber gar nicht lange aufregen konnte, sondern den ganzen Abend und die Nacht verschlief.
Am nĂ€chsten Morgen fĂŒhlte ich mich blendend, hatte keine Schmerzen mehr und einen Mordshunger. Nur erkannte mich meine Schwester scheinbar immer noch nicht, lag wahrscheinlich an dem neuen Fummel, den ich trug. Immer wenn sie mich sah, machte sie sich aus dem Staub und lieĂ sich nicht mehr blicken. Das war komisch. Ich wollte spielen, denn es ging mir ja wieder gut. Also rannte ich hinter ihr her, aber sie fauchte nur und verzog sich. Roch ich vielleicht komisch? Oder war sie gar neidisch auf mein neues KleidungsstĂŒck? Ich war jedoch einfach nur froh, dass mich keine Schmerzen mehr plagten. Meine Freude darĂŒber zeigte ich meinen Dosenöffnern deutlich. Ich schnurrte so laut wie sonst nie, so dass sie sogar den Fernseher lauter drehen mussten, und animierte sie stĂ€ndig zum Kuscheln. Meine Schwester gesellte sich leider nicht zu uns. Sie wollte nicht mal in der Badewanne am Wasserhahn mit mir spielen, unsere LieblingsbeschĂ€ftigung. Da konnten auch die Dosenöffner nichts ausrichten.




Ich bekam nun jeden Tag Medizin ins MĂ€ulchen getrĂ€ufelt, die nicht mal ĂŒbel schmeckte. DafĂŒr wurde ich auch noch ĂŒber alle MaĂen gelobt. Der Gang aufs Katzenklo war auch kein Problem mehr.
Nach acht Tagen war es endlich soweit. Frauchen zog mir meinen Anzug aus und ich sah wieder aus wie eine normale Katze. Ich genoss die neue Freiheit, drehte mich um die eigene Achse, hĂŒpfte umher und fĂŒhlte mich rundum wohl. Und groĂen Appetit hatte ich auch.

Meine Schwester betrachtete mich zwar immer noch mit einem scheelen Blick, erkannte mich dann aber doch wieder. Nach ein paar vorsichtigen AnnĂ€herungsversuchen tobten wir dann auch wieder zusammen. Meine Dosenöffner waren hellauf begeistert ĂŒber die gelungene FamilienzusammenfĂŒhrung.
Mein Frauchen wollte dann aber auch mal die neue Narbe bestaunen und forderte mich auf, ihr meinen Bauch zu zeigen. Ihr hĂ€ttet ihr Gesicht sehen sollen, als ich mich wie ein Nackenhörnchen auf den RĂŒcken geworfen und ihr mein nacktes BĂ€uchlein prĂ€sentiert habe. Das wurde natĂŒrlich sofort fotografisch festgehalten. Ich bin halt sehr fotogen und genieĂe diese Aufmerksamkeit.

Mir geht es groĂartig und ich bin total glĂŒcklich, wieder schmerzfrei herumtoben zu können. Der Blasenstein ist Geschichte und ich bekomme jetzt Medikamente und anderes Futter, damit so ein böser Stein nie wiederkommt.
Dicke TatzengrĂŒĂe von eurer Samira
Text und Fotos: Uta Wentzke
Liebe Leserinnen und Leser,
lange haben wir nichts mehr geschrieben, aber wir geloben Besserung im neuen Jahr. Utas Katzen werden wieder dabei sein und ich, Susanne, halte euch auf dem Laufenden, was meinen neuen Roman betrifft.
Wir wĂŒnschen euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe GrĂŒĂe, Susanne und Uta




Ich weiĂ, es ist unhöflich, euch den RĂŒcken zuzudrehen. Aber, wenn im Fernsehen Naturdokus laufen, bin ich einfach nicht zu bremsen. Katz lernt doch nie aus.
Liebe GrĂŒĂe, eure Samira
Fotos: Uta Wentzke
Hallo, ihr lieben Leser und Leserinnen,
ihr habt lange nichts mehr von uns gehört. Wir Katzen halten nĂ€mlich gern Winterruhe. Aber langsam, ganz langsam, kitzelt uns nun der FrĂŒhling wach.



Wir wĂŒnschen euch einen schönen Montag,
eure Nelly und Samira
Fotos: Uta Wentzke


Fotos: Uta Wentzke
Liebe Leserinnen und Leser,
die Zeiten sind fĂŒr alle hart, auch fĂŒr unseren Zoo in Dresden. Mitarbeiter mĂŒssen bezahlt werden, die Tiere benötigen Futter. Ab 18.03.2020 musste er fĂŒr den sonst regen Besucherstrom seine Tore schlieĂen und keiner weiĂ, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Die Dresdner lieben ihren Zoo, so wie wir auch.
Und deshalb möchten wir euch heute darum bitten, dem Zoo auch jetzt eure Treue zu halten. Das ist natĂŒrlich momentan nicht mit einem Besuch möglich. Aber es gibt die Möglichkeit zu spenden oder eine Tierpatenschaft zu ĂŒbernehmen. Ihr könntet auch eine Jahreskarte erwerben, die ihr dann bei Wiedereröffnung gleich fĂŒr einen ersten Besuch nutzen könnt.
Beim Verein „Zoo-Freunde Dresden e. V.“ könnt ihr euch ĂŒber die Möglichkeiten zur UnterstĂŒtzung informieren: Spende oder Tierpatenschaft. AuĂerdem bittet der Zoo auch um direkte Spenden fĂŒr eine neue Orang-Utan-Anlage.
Hier gibt es noch allgemeine Informationen zum Zoo Dresden.
Wir bedanken uns jetzt schon mal im Namen der Tiere des Zoos:
Liebe GrĂŒĂe, eure Susanne und Uta
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