Schreibwettbewerb Wolfsanthologie – Update

Liebe Leserinnen und Leser,

ich muss euch heute ein Update zum Schreibwettbewerb bezüglich der Wolfsanthologie von Michaya Angel geben.

Vor ein paar Wochen habe ich hier und auf Instagram freudestrahlend verkündet, dass meine Geschichte „Ella und die Wölfe“ dabei sein wird. Bei der von Michaya Angel damals auf Instagram geposteten Info handelte es sich laut ihrer Aussage jedoch um ein Missverständnis. Sie schrieb, dass jeder, der bisher keine Absage erhalten hatte, das als gute Nachricht werten kann. Natürlich bin ich daher davon ausgegangen, dass meine Geschichte veröffentlicht wird, weil ich keine Absage-Mail erhalten hatte. Da habe ich mich geirrt. Michaya hatte noch gar nicht alle Absagen herausgeschickt, die Auswertung der Geschichten war trotz der Info noch nicht beendet.

Am Wochenende kam nun die Absage per Mail. Ich bin gar nicht deswegen traurig, dass es meine Geschichte nicht geschafft hat. Die Konkurrenz ist groß, das ist mir bewusst, und nur ein Bruchteil der eingegangenen Geschichten kann aufgenommen werden. Aber ich bin enttäuscht, weil sich doch eine Autorin und Lektorin so ausdrücken sollte, dass keine Missverständnisse auftreten. Ich bin sicher nicht der einzige Teilnehmer an der Ausschreibung, dem es so geht.

Es ist unangenehm, wenn man sich lauthals über einen Erfolg freut, und am Ende alles zurücknehmen muss. Daraus ziehe ich nun die Lehre, dass ich a) mir genau überlege, bei welchen Ausschreibungen ich zukünftig mitmache und b) ich erst etwas dazu poste, wenn ich eine schriftliche Zusage habe. Man lernt nie aus…

Liebe Grüße, Susanne

Schreibwettbewerbe

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe im März drei Kurzgeschichten bei verschiedenen Anthologie-Ausschreibungen eingereicht. Lange hatte ich keine Ausschreibungen mit passenden Themen gefunden, dann waren es gleich drei.

Meine Koboldgeschichte wurde leider abgelehnt bzw. die Anthologie-Aktion gleich ganz eingestampft, weil die Verlegerin leider nicht klar genug gemacht hat, was sie sich vorstellt. Über 120 Autoren wurden mit einem Schlag enttäuscht. Schwamm drüber, irgendwann findet mein irischer Kobold ein würdiges Zuhause…

Da Wölfe zu meinen Lieblingstieren gehören, war klar, dass ich mich an der Ausschreibung von Autorin und Lektorin Michaya Angel beteilige. Wie immer habe ich mir kurz überlegt, wer die Hauptfigur ist und dann bin ich Ella in ihr Wolfsabenteuer gefolgt. Die Geschichte spielt in Deutschland, auch wenn ich hier noch nie einem Wolf begegnet bin. Ich musste extra nach Yellowstone reisen, um wilde Wölfe sehen zu können. Konflikte mit Menschen und Haustieren sind hier wie dort vorhanden. Und die kommen auch in meiner Kurzgeschichte vor. Heute kam nun die Info, dass jeder, der keine Absage erhalten hat, seine Geschichte in der Anthologie veröffentlichen darf. Nie habe ich mich mehr darüber gefreut, keine Mail erhalten zu haben. Ich bin sehr gespannt, wie es da weitergeht und werde euch informieren, wenn die Anthologie erscheint.

Die letzte Kurzgeschichte zum Thema Zeitreisen wird noch vom Autorinnenkollektiv Schreibfeder geprüft. Mal sehen, ob es meine Elvis-Geschichte schafft. An der hänge ich auch sehr.

Ich feiere jetzt erstmal, dass „Ella und die Wölfe“ veröffentlicht wird. 🐺

Liebe Grüße, Susanne

Der innere Schweinehund 🐷🐶

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte euch meinen neuesten Mitbewohner vorstellen:

Das ist Horst, mein innerer Schweinehund, der mich ab sofort bei der Ausübung meiner Hobbys und auch sonst kritisch im Auge behalten wird. Nö sagen, das will gelernt werden.

Horst wurde von Kathrin Stockebrand von Ole & Fine erschaffen. Schaut euch mal bei ihr um. Da gibt’s noch jede Menge andere tolle „Viecher“.

Liebe Grüße von Susanne und Horst

Das Blaue Wunder erleben

Liebe Leserinnen und Leser,

am 08.04.25 bekamen Uta und ich durch unseren Arbeitgeber die einmalige Gelegenheit, mit weiteren Mitarbeitern die Loschwitzer Brücke, eher bekannt als das „Blaue Wunder“, zu besichtigen. Natürlich kennen wir unsere über die Stadtgrenzen berühmte Brücke sehr gut, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz seit über 130 Jahren verbindet. Aber dieses Mal durften wir sowohl unter die Brücke als auch auf die Brücke. Diese Möglichkeit ist nur wenigen Personen vergönnt, es werden keine öffentlichen Führungen angeboten.

Nach Feierabend trafen wir unseren „Brückenführer“, Herrn Prof. Kübler, Amtsleiter des Stadtarchivs Dresden, direkt vor dem Blauen Wunder auf Höhe des Cafés „Toscana“. Außerdem begleitete uns Herr Kalbe vom Straßen- und Tiefbauamt Dresden, Abteilungsleiter Brücken. Die beiden haben in humorvoller Zusammenarbeit alle Fakten, die auch uns noch nicht bekannt waren, vorgetragen und unsere Fragen beantwortet.

Zuerst stiegen wir hinab in die Anker-Kammer des Blauen Wunders auf der Blasewitzer Seite, den Mitarbeiter des Straßen- und Tiefbauamtes für Besucher hergerichtet haben. Dieser befindet sich mehrere Meter unterhalb der Fahrbahn und ist über eine schmale steile Treppe erreichbar.

Danach ging es wieder nach oben an die frische Luft. Wir teilten uns nun in zwei Gruppen auf, um das Blaue Wunder zu erklimmen. Ca. 100 Stufen führten uns nach oben zum höchsten Punkt der Brücke, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick über Dresden genießen konnten. Ich gebe zu, dass meine Höhenangst mich kurz überfiel, aber dann überwog die Freude über die tolle Aussicht.

Hier der Blick in alle 4 Himmelsrichtungen:

Diese Führung war wirklich faszinierend und einmalig. So eine Gelegenheit bekommen wir sicher nicht gleich wieder und sind froh, dass wir noch einen Platz ergattert haben.

Weitere Informationen zum Blauen Wunder könnt ihr hier finden: Wikipedia – Blaues Wunder.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Yesterday – A Tribute to the Beatles

Liebe Leserinnen und Leser,

das nächste Highlight des Jahres war mein Besuch eines Beatles-Konzerts mit meiner lieben Freundin Antje. Da zwei der Beatles-Mitglieder nicht mehr leben und die anderen nun auch in ein gewisses Alter gekommen sind, muss ich mit einer Cover-Band vorliebnehmen. Aber das nehme ich gern in Kauf, allein um die Musik live hören zu können, was mir aufgrund meines „jugendlichen“ Alters mit den originalen Beatles nie vergönnt war. Im Gegensatz zu meiner Freundin bin ich ein großer Beatles-Fan und habe die Musik bereits als Teenie rauf und runter gehört.

Am 26.03.25 war es endlich soweit. Antje und ich machten uns auf den Weg in den Kulturpalast, um die „London West End Beatles“ hören und sehen zu dürfen. Der Kulturpalast hat eine wunderbare Akustik und ist daher auch für solche rockigen Konzerte bestens geeignet. Wir hatten uns für Plätze in der ersten Reihe im 2. Rang über der Bühne entschieden. So konnten wir die Band gut sehen, saßen aber nicht direkt vor oder über den Boxen.

Der Saal füllte sich allmählich. Ausverkauft war das Konzert nicht. Darüber waren wir aber nicht böse, denn wir waren in unserer Reihe fast allein und hatten so ausreichend Platz zum Tanzen.

Und dann, 20 Uhr, traten die vier Pilzköpfe auf die Bühne und wurden jubelnd begrüßt. Über 2,5 Stunden (inklusive einer Pause) gab die Band alles. Die Liedauswahl erfolgte chronologisch und wurde auf einer Leinwand visuell unterstützt. Während die Bandmitglieder zwischendurch ihre Kostüme gewechselt haben, wurden lustige Einspieler aus den 60er Jahren gezeigt. Aus der Ferne sahen die Vier den Originalen schon ähnlich. Stimmlich konnten sie uns ebenfalls überzeugen. „Ringo Starr“ am Schlagzeug war phänomenal!

Wie üblich war das Publikum etwas älter, was man leider auch gemerkt hat. Es war nicht mein erstes Beatles-Revival-Konzert, aber damals haben auch die älteren Herrschaften ordentlich mitgesungen und mitgetanzt, als die Lieder ihrer Jugend erklungen. Daher waren wir etwas enttäuscht, wie wenig das Publikum dieses Mal die Band unterstützt hat. Meine Freundin und ich haben fast durchgehend getanzt und mitgesungen, aber die meisten anderen Besucher des Konzertes saßen teilweise stocksteif auf ihren Sitzplätzen. Selbst das Mitklatschen musste kräftig aktiviert werden. Das hat Antjes und meiner Laune aber keinen Abbruch verschafft, im Gegenteil haben wir nur noch wilder mitgesungen, applaudiert und gejohlt. Besonders „Paul McCartney“s und „Ringo Starr“s Aufmerksamkeit war uns daher sicher. 😉

Natürlich kann keine Cover-Band das Original ersetzen, aber für Menschen wie mich, die die Beatles nie live hören konnten, ist es eine schöne Möglichkeit, doch noch etwas von dem damaligen Lebensgefühl erleben zu können.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Stand der Dinge: Mein Roman

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin nicht stolz darauf, dass ich seit Ende November nicht mehr an meinem neuen Roman gearbeitet habe. Aber es ist wie es ist, und nun geht’s weiter. Es bringt nichts, sich ewig zu grämen.

Ich schaue nach vorn und plane, jeden Tag am Manuskript zu arbeiten, auch wenn es mal nur eine Seite ist. Heute habe ich Kapitel 4 überarbeitet. Meine Kapitel sind meist kurz und überschaubar, so dass ich gut vorangekommen bin.

Der Schweinehund hat nun lange genug seinen Willen bekommen. Apropos Schweinehund, der hier könnte meiner sein: Schweinehund. Wie findet ihr ihn? 

Liebe Grüße, Susanne

Candlelight-Konzert

Liebe Leserinnen und Leser,

lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen. Das Jahr ist nun schon fast 4 Monate alt. Da möchten wir endlich mal die letzten Erlebnisse Revue passieren lassen. Starten wir mit unserem Konzertbesuch im Februar.

Am 28.02.25 haben wir ein ganz besonderes Konzert besucht, ein sogenanntes Candlelight-Konzert. Diese werden in verschiedenen Städten Deutschlands angeboten, u. a. auch bei uns in Dresden. Zur Auswahl stehen etliche Musikrichtungen, aber wir entschieden uns, aus gegebenem Anlass (mehr dazu im Mai), für „Queen meets ABBA“. Das Konzert fand auf Schloss Albrechtsberg statt, einem der drei Elbschlösser in Dresden. Uta und ich wurden von zwei unserer nettesten Kolleginnen begleitet.

Allein der Anblick des beleuchteten Schlosses löste schon Begeisterung bei uns aus.

Die Innenräume haben uns dann restlos überzeugt. Welch eine Pracht!

Der Kronensaal, in dem das Konzert stattfand, war das absolute Highlight. Natürlich konnten keine echten Kerzen verwendet werden, aber die leicht flackernden LED-Kerzen zauberten ein stimmungsvolles Licht.

Punkt 20:30 Uhr betraten die 4 jungen und sympathischen Musikerinnen des „Mondena Quartet“ die Bühne, zwei Geigerinnen, eine Bratscherin und eine Cellistin.

In dem einstündigen Konzert wurden uns im Wechsel die bekanntesten Stücke von Queen und ABBA in hoher Qualität präsentiert. Die vier Musikerinnen waren begeistert bei der Sache und haben zwischendurch auch einige Fakten zu den beiden Bands und den Stücken vorgetragen.

Es war ein unvergesslicher Abend mit toller Musik in stilvoller Kulisse. Das wird sicher nicht unser letzter Besuch im Schloss Albrechtsberg gewesen sein.

Hier findet ihr alle Informationen zu den Candlelight-Konzerten, die von Fever organisiert werden: Candlelight-Konzerte. Außerdem könnt ihr hier mehr über das Mondena Quartet erfahren: Mondena Quartet.

Liebe Grüße, Susanne und Uta

Fotos: Susanne Sommerfeld