ABBA-Voyage – Bericht über eine unvergessliche Reise…

Hier folgt Utas Reisebericht über ihre Reise nach London zum Konzert „ABBA Voyage“:

24. April bis 27. April 2025

Anreise (1. Tag)

Wir drei Mädels – Kathrin, Sylvia und ich (Uta) – begeben uns auf eine spannende Reise im Premiumliner-Reisebus der neuesten Generation von Leistner-Reisen aus Zwickau.

Und genau dort startete auch unsere Fahrt bereits um 0:15 Uhr nach London. Wir hatten schließlich einen weiten Weg vor uns, um die Fähre in Calais pünktlich zu erreichen. Aber das sollte in den superlangen und bequemen Liegesitzen, mit Klimaanlage und WLAN kein Problem werden.

So lässt sich die lange Fahrt sehr gut aushalten

Zwischendurch wurden wir mit frischen Brötchen und Kaffee versorgt. Sehr lecker, so etwas haben wir bei anderen Busreisen noch nicht erlebt. Während der Fahrt bis zur französischen Grenze goss es aus Eimern, aber wir saßen bequem und trocken.

An der Fähre in Calais angekommen, wurden wir allerdings mit einem Wolken-Sonne-Mix empfangen. Die anderthalbstündige Überfahrt über den Ärmelkanal verlief gut und die Sicht war grandios, so dass uns schon von weitem die imposanten Kreidefelsen von Dover begrüßten.

Danach ging es weiter in die Weltstadt London. Zuerst wurden wir in unser 4-Sterne-Hotel Novotel London Canary Wharf gefahren, welches sich als wahrer Wolkenkratzer mit 39 Stockwerken herausstellte. Wir durften im 22. Stock unsere Koffer auspacken und staunten über bodenlange Fenster mit einem unschlagbaren Blick über London.

Mittlerweile war es bereits Abend geworden, und so statteten wir hungrig dem Italiener gleich um die Ecke einen Besuch ab. Es war so lecker, dass wir nicht das letzte Mal im „Capeesh“ zu absolut moderaten Preisen dinierten.

Prost auf diese wunderbare Reise!

Völlig übermüdet fielen wir im Anschluss in unsere gemütlichen Betten.

2. Tag

Nach einem sensationellen Frühstück im 38. Stockwerk, das Restaurant ganz im Industriestil, ging es weiter für uns mit einer Stadtrundfahrt in unserem Luxusbus. Unser herzerfrischender Stadtführer Peer bereicherte uns mit seinem Wissen über Stadt, Land und Leute.

Ein Wermutstropfen ereilte uns trotz strahlendem Sonnenschein. Ausgerechnet heute fand der jährliche London-Marathon statt, der mit seiner Teilnehmerzahl zu den bedeutendsten weltweit zählt. Daher wurde leider das gesamte Zentrum von London abgesperrt, so dass wir nicht nahe genug an den Buckingham Palace herankamen, obwohl an diesem Tag normalerweise die „Wachablösung“ stattgefunden hätte.

Trotzdem genossen wir die tolle Stadtrundfahrt, vorbei am Tower of London, Tower Bridge, Big Ben und Westminster Abbey, und damit einem Teil der wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser lebendigen Stadt.

Von weitem grüßte uns das London Eye, welches schon auf unserer Wunschliste am Folgetag ganz oben stand.

Es wurde Abend und unsere Aufregung war nahezu nicht mehr zu steigern….

„ABBA-Voyage“, das virtuelle Livekonzert einer der bekanntesten Bands der Musikgeschichte mit den Popikonen als Avatare – endlich war es soweit.


Im angemessenen Outfit und mit einem Glas Sekt standen wir vor der ABBA-Arena.

Die Stimmen während der Show stammten aus den Originalaufnahmen der Songs, und eine zehnköpfige Liveband begleitete die legendären Hits der Popikonen und die ABBA-Avatare auf der Bühne. Wir waren völlig beeindruckt und überwältigt von dieser einmaligen Show. Foto- oder Videoaufnahmen waren leider verboten, aber dieses ergreifende Erlebnis wird nie aus unseren Köpfen verschwinden.

Völlig taumelig vor Glück ging es nach 2 Stunden Konzerterlebnis zurück ins Hotel, wo wir am späten Abend den erlebnisreichen Tag mit einem Glas Wein beendeten, noch immer die ABBA-Hits singend.

3. Tag

Den heutigen Tag gestalten wir ganz nach unseren Wünschen. Auf ging es zur Stadterkundung. Mit der U-Bahn rauschten wir ins Zentrum.

Unsere erste Anlaufstelle war das ikonische London Eye, für welches wir für 10:00 Uhr bereits Tickets gebucht hatten. Es klappte alles reibungslos. Nicht lange und wir befanden uns in luftiger Höhe mit einem 360-Grad-Blick über die Hauptstadt und damit auf (fast) alle Sehenswürdigkeiten dieser Stadt vom höchsten Riesenrad der Welt aus. Der anfängliche Nebel verschleierte zunächst den Ausblick, aber da die Gondeln sehr langsam fuhren, erlebten wir noch, wie sich die Sonne ihren Weg durch die Wolkendecke bahnte und wir die gewünschte freie Sicht auf alles erhaschen konnten.

Auch dieses aufregende Erlebnis werden wir uns daheim noch lange in Erinnerung rufen.

Weiter ging es per pedes in die City, vorbei an der Westminster Abbey.

Wir liefen zum Westminster Pier und charterten ein Themse-Flussboot, um die Stadt vom Wasser aus zu sehen. Während traumhafte Aussichten an uns vorbei glitten, lehnten wir uns zurück und genossen die so typische britische Tradition bei einem Prosecco und dem Anblick der unverwechselbaren Skyline der Stadt.

Mit der U-Bahn ging es Richtung Hotel zurück, nicht, ohne vorher in den erstaunlich versteckten grünen Parks zwischen den Hochhäusern einen leckeren Cappuccino zu trinken und ein Croissant zu genießen.

Völlig fußlahm erreichten wir unser Hotel. Nach kurzer Erholung und in frischen Klamotten machten wir uns abends nochmals auf den Weg, um ein letztes Mal in unserem „Capeesh“ einzukehren. Nach Happy Hour und einem Aperol zu viel traten wir ABBA-Songs singend den Heimweg an.

Eine Runde Rommé war noch drin. Dann fielen wir völlig selig und zufrieden in unsere kuschelweichen Betten…

Hier ein paar Impressionen unseres Ausfluges:

Heimreise

Mit unzähligen wundervollen Reiseeindrücken im Gepäck und den Hits von ABBA noch im Ohr geht es nun wieder von London nach Dover und von dort mit der Fähre zurück auf das Festland in Richtung Heimat.

Um Mitternacht nahm uns unsere Familie in Sachsen wieder in Empfang und war schon sehr gespannt auf unseren Reisebericht.

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich unseren beiden Busfahrern Peter & Hans danken, die mit Kompetenz, Witz und viel Freude sowie immer guter Laune an Bord diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

Ein weiterer herzlicher Dank gilt dem Chef des Unternehmens, Matthias Zergiebel. Wir freuen uns jederzeit, dich, lieber Matthias, in Dresden begrüßen zu dürfen.

Herzlichst die Reiselustigen aus Dresden,

Kathrin, Sylvia und Uta

Wenn ihr jetzt auch die ABBA-Reise nach London unternehmen möchtet oder neugierig geworden seid, welche Reisen das Unternehmen Leistner noch anzubieten hat, dann informiert euch gern hier: Homepage Leistner-Reisen

Text und Fotos: Uta

Yesterday – A Tribute to the Beatles

Liebe Leserinnen und Leser,

das nächste Highlight des Jahres war mein Besuch eines Beatles-Konzerts mit meiner lieben Freundin Antje. Da zwei der Beatles-Mitglieder nicht mehr leben und die anderen nun auch in ein gewisses Alter gekommen sind, muss ich mit einer Cover-Band vorliebnehmen. Aber das nehme ich gern in Kauf, allein um die Musik live hören zu können, was mir aufgrund meines „jugendlichen“ Alters mit den originalen Beatles nie vergönnt war. Im Gegensatz zu meiner Freundin bin ich ein großer Beatles-Fan und habe die Musik bereits als Teenie rauf und runter gehört.

Am 26.03.25 war es endlich soweit. Antje und ich machten uns auf den Weg in den Kulturpalast, um die „London West End Beatles“ hören und sehen zu dürfen. Der Kulturpalast hat eine wunderbare Akustik und ist daher auch für solche rockigen Konzerte bestens geeignet. Wir hatten uns für Plätze in der ersten Reihe im 2. Rang über der Bühne entschieden. So konnten wir die Band gut sehen, saßen aber nicht direkt vor oder über den Boxen.

Der Saal füllte sich allmählich. Ausverkauft war das Konzert nicht. Darüber waren wir aber nicht böse, denn wir waren in unserer Reihe fast allein und hatten so ausreichend Platz zum Tanzen.

Und dann, 20 Uhr, traten die vier Pilzköpfe auf die Bühne und wurden jubelnd begrüßt. Über 2,5 Stunden (inklusive einer Pause) gab die Band alles. Die Liedauswahl erfolgte chronologisch und wurde auf einer Leinwand visuell unterstützt. Während die Bandmitglieder zwischendurch ihre Kostüme gewechselt haben, wurden lustige Einspieler aus den 60er Jahren gezeigt. Aus der Ferne sahen die Vier den Originalen schon ähnlich. Stimmlich konnten sie uns ebenfalls überzeugen. „Ringo Starr“ am Schlagzeug war phänomenal!

Wie üblich war das Publikum etwas älter, was man leider auch gemerkt hat. Es war nicht mein erstes Beatles-Revival-Konzert, aber damals haben auch die älteren Herrschaften ordentlich mitgesungen und mitgetanzt, als die Lieder ihrer Jugend erklungen. Daher waren wir etwas enttäuscht, wie wenig das Publikum dieses Mal die Band unterstützt hat. Meine Freundin und ich haben fast durchgehend getanzt und mitgesungen, aber die meisten anderen Besucher des Konzertes saßen teilweise stocksteif auf ihren Sitzplätzen. Selbst das Mitklatschen musste kräftig aktiviert werden. Das hat Antjes und meiner Laune aber keinen Abbruch verschafft, im Gegenteil haben wir nur noch wilder mitgesungen, applaudiert und gejohlt. Besonders „Paul McCartney“s und „Ringo Starr“s Aufmerksamkeit war uns daher sicher. 😉

Natürlich kann keine Cover-Band das Original ersetzen, aber für Menschen wie mich, die die Beatles nie live hören konnten, ist es eine schöne Möglichkeit, doch noch etwas von dem damaligen Lebensgefühl erleben zu können.

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld

Candlelight-Konzert

Liebe Leserinnen und Leser,

lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen. Das Jahr ist nun schon fast 4 Monate alt. Da möchten wir endlich mal die letzten Erlebnisse Revue passieren lassen. Starten wir mit unserem Konzertbesuch im Februar.

Am 28.02.25 haben wir ein ganz besonderes Konzert besucht, ein sogenanntes Candlelight-Konzert. Diese werden in verschiedenen Städten Deutschlands angeboten, u. a. auch bei uns in Dresden. Zur Auswahl stehen etliche Musikrichtungen, aber wir entschieden uns, aus gegebenem Anlass (mehr dazu im Mai), für „Queen meets ABBA“. Das Konzert fand auf Schloss Albrechtsberg statt, einem der drei Elbschlösser in Dresden. Uta und ich wurden von zwei unserer nettesten Kolleginnen begleitet.

Allein der Anblick des beleuchteten Schlosses löste schon Begeisterung bei uns aus.

Die Innenräume haben uns dann restlos überzeugt. Welch eine Pracht!

Der Kronensaal, in dem das Konzert stattfand, war das absolute Highlight. Natürlich konnten keine echten Kerzen verwendet werden, aber die leicht flackernden LED-Kerzen zauberten ein stimmungsvolles Licht.

Punkt 20:30 Uhr betraten die 4 jungen und sympathischen Musikerinnen des „Mondena Quartet“ die Bühne, zwei Geigerinnen, eine Bratscherin und eine Cellistin.

In dem einstündigen Konzert wurden uns im Wechsel die bekanntesten Stücke von Queen und ABBA in hoher Qualität präsentiert. Die vier Musikerinnen waren begeistert bei der Sache und haben zwischendurch auch einige Fakten zu den beiden Bands und den Stücken vorgetragen.

Es war ein unvergesslicher Abend mit toller Musik in stilvoller Kulisse. Das wird sicher nicht unser letzter Besuch im Schloss Albrechtsberg gewesen sein.

Hier findet ihr alle Informationen zu den Candlelight-Konzerten, die von Fever organisiert werden: Candlelight-Konzerte. Außerdem könnt ihr hier mehr über das Mondena Quartet erfahren: Mondena Quartet.

Liebe Grüße, Susanne und Uta

Fotos: Susanne Sommerfeld

Der perfekte Moment … mit Max Raabe

Liebe Leserinnen und Leser,

zum krönenden Abschluss nach der Buchmesse Leipzig waren mein Freund und ich am 25.03.19 im Kulturpalast Dresden, um Max Raabe und seinem Palastorchester zu lauschen. Dies war das Weihnachtsgeschenk für meinen Freund und ich hatte die Karten schon Mitte 2018 besorgt und immer wieder Mühe, die Überraschung nicht vor dem Fest zu verraten. 🙂

Nicht nur Lieder seiner aktuellen CD „Der perfekte Moment … wird heut verpennt“ im Stil der 20er bzw. 30er Jahre, sondern auch ältere Stücke – natürlich auch aus dieser Zeit – gab Max Raabe zum Besten und wurde dabei von seinem Orchester tatkräftig unterstützt. Zwischen den einzelnen Liedern erzählte er immer wieder mal eine humorvolle Anekdote oder machte einen Witz. Auch seine Bandkollegen sorgten oft für einen Lacher.

Es war mein erstes Live-Konzert von Max Raabe und wird hoffentlich nicht mein Letztes gewesen sein. Ich liebe seine Musik und der Mann hat einfach eine tolle Stimme und Ausstrahlung, die den ganzen Saal gefüllt haben. Die meisten seiner Bandmitglieder haben zwischendurch sogar die Instrumente gewechselt, sind also sehr vielseitig unterwegs.

Wer sich für das Konzert interessiert, hier könnt ihr schauen, wann Max Raabe in eurer Nähe auftritt: Konzerte Max Raabe mit Palast-Orchester.

Liebe Grüße, Susanne

 

Text und Fotos: Susanne Sommerfeld